Universitätsbibliothek Wien

Familienzeitschriften im Wandel der Zeit

Husa, Tabea (2011) Familienzeitschriften im Wandel der Zeit.
Magisterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Hausjell, Friedrich

[img]
Preview
PDF
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved

Download (976Kb)
DOI: 10.25365/thesis.16426
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30242.08819.845469-3

Link zu u:search

Abstract in German

Diese Arbeit beleuchtet anhand von vier Familienmagazinen, wie sich die Themen und Inhalte in den letzten sechs Jahrzehnten geändert haben. Im Zentrum stehen die verschiedenen Familienmodelle und ihre Darstellung in den verschiedenen Zeitschriften. Medien zeigen auch immer einen Gesellschaftswandel auf, indem sie oft gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen. Daraus kann über die Zeitschriften ein Rückschluss auf die jeweilige Situation der Familie innerhalb der Gesellschaft gezogen werden. Die vorhandene Analyse zeigt auf, welche Themen in den jeweiligen Zeitabschnitten besonders relevant waren und welche Themen in welchen Zeitschriften nicht behandelt wurden. Die empirischen Befunde werden durch verschiedene theoretische Perspektiven unterstützt. Zentral ist hier die Individualisierungsthese von Ulrich Beck und Fragen zum Medienwandel und zur Medienökonomie in Verbindung mit Überlegungen darüber, was den Journalismus steuert. Die Theorie vom sozialen Gedächtnis nach Halbwachs kann auch auf Medien angewandt werden. Diese legen im weitesten Sinn als Spiegel der Gesellschaft Zeugnis über den gesellschaftlichen Wandel ab. Das Ziel der Arbeit wird mit folgenden Forschungsfragen erarbeitet: Gibt es einen Wandel in der Darstellungsweise der Familie? Welche Themen kommen in den unterschiedlichen Jahrzehnten in allen Zeitschriften vor? Welchen Wertewandel durchliefen die Darstellungsformen in den Familienmagazinen hinsichtlich der Rolle der Frau als Mutter und der Rolle des Vaters? Welche Unterschiede ergeben sich im Vergleich älterer und neuerer Familienmagazine der letzten Jahrzehnte bezüglich der Themen und der Herangehensweise an dieselben Themen? Welche Themen werden in älteren Familienzeitschriften nicht angesprochen, sondern kommen nur in neueren Zeitschriften vor? Welche Themen kommen in keiner der untersuchten Familienzeitschriften vor? Wer wird in den Familienzeitschriften angesprochen? Wie werden die Lebenssituationen thematisiert? Werden die unterschiedlichen Familienkonstellationen in den Zeitschriften widergespiegelt – wenn ja in welcher Art und Weise? Um empirische Erkenntnisse auf diese Fragen zu erhalten, wurden vier Familienmagazine der letzten 60 Jahre mittels qualitativer und quantitativer Inhaltsanalyse untersucht. Dies führte zu folgenden Ergebnissen: Die Unterschiede zwischen der Zeitschrift „Du und Dein Kind“ und den anderen Zeitschriften waren sehr viel größer als dies bei den restlichen Zeitschriften der Fall war. Dies zeigt, dass der gravierendste Umbruch in den Jahren, die zwischen 1953 und 1970 lagen erfolgt war. Aber auch danach ging der in den Zeitschriften abgebildete Gesellschaftswandel kontinuierlich weiter, sodass auch zwischen den beiden neueren Zeitschriften noch eine Entwicklung hin zu tendenziell weiterentwickelten Werten auszumachen ist. Ein Wertewandel hat sich allerdings nur sehr bedingt vollzogen. Dies gilt vor allem für die Wichtigkeit der Darstellung der Eltern-Kind-Familie, die alle anderen Familienformen verdrängt. Frauen und Mütter sind nach wie vor die Hauptansprechpartner in allen vier untersuchten Familienmagazinen.

Schlagwörter in Deutsch

Zeitschriften / Magazine / Familie / Inhaltsanalyse

Item Type: Hochschulschrift (Magisterarbeit)
Author: Husa, Tabea
Title: Familienzeitschriften im Wandel der Zeit
Umfangsangabe: 103 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2011
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Hausjell, Friedrich
Assessor: Hausjell, Friedrich
Classification: 05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Number: AC09038343
Item ID: 16426
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

Urheberrechtshinweis: Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

Edit item (Administrators only) Edit item (Administrators only)