%A Ingrid Katharina M?ller %T Die Grabung 1996 auf Parzelle 80 im r?mischen Vicus von Mautern-Favianis %X Vorliegende Arbeit behandelt die Befunde und Funde der Notbergung 1996 auf Parzelle 80 in Mautern a. d. Donau. Die Grabungsfl?che befindet sich innerhalb des O-Bereichs des r?mischen Kastellvicus von Mautern. Im Zuge der Grabungst?tigkeit wurden mehrere Gruben entdeckt, die auf Grund des darin enthaltenen Fundmaterials in die Sp?tbronzezeit bis Neuzeit datiert werden k?nnen. Dazu treten noch einige fundleere Gruben, bei denen es sich unter anderem um Pfostenl?cher und rezente Baumgruben handelt. Zwei Gruben enthielten Keramik der Sp?tbronzezeit. Insgesamt 9 Gruben sind ? auf Grund des darin enthaltenen Fundmaterials ? r?mischer Zeitstellung zuzurechnen, wobei ein erster Nachweis r?mischer Siedlungst?tigkeit erst mit Periode 2 (100/110-120/140 n. Chr.) gegeben ist. H?chste Aussagekraft besitzt Objekt 20, ein Brunnen mit gemauertem Schacht, der gegen Ende der Periode 3 (130/140-170/180 n. Chr.) verf?llt wurde, wobei das Grundwasser durch die Deponierung eines Pferdekadavers ganz zu Beginn der Verf?llung vergiftet und der Brunnen somit nachhaltig unbrauchbar gemacht wurde. Ein weiterer Brunnen mit h?lzernem Brunnenkasten befand sich in unmittelbarer N?he, die Aufgabe dieser Anlage erfolgte etwas fr?her bzw. sp?testens gleichzeitig. Dieser Befund best?tigt den bereits bekannten Verlauf der r?mischen Besiedlung Mauterns: Am Ende von Periode 3 kommt es teilweise zur Aufgabe von Siedlungsareal, die Gruben sp?terer r?mischer Zeitstellung aus den Perioden 4 (170/180-250/260 n. Chr.) und 6-7 (370/380-480/500 n. Chr.) auf Parzelle 80 wurden lediglich zur Abfalldeponierung genutzt. Im Fr?hmittelalter kann durch die Speichergrube Objekt 8 erstmals wieder Siedlungst?tigkeit nachgewiesen werden. Weitere Gruben, die in die Neuzeit zu datieren sind, best?tigen die kontinuierliche Nutzung des Areals im Bereich von Parzelle 80. %C wien %D 2008 %K provinzialr?mische Arch?ologie / Noricum / Limes / Vicus / Mautern / Fundvorlage / Befundauswertung %I uniwien %L othes892