@unpublished{othes33418, title = {H{\"a}fen bei Kastellen in Raetien und Noricum}, school = {Universit{\"a}t Wien}, author = {Clara Kulovits}, address = {Wien}, year = {2014}, keywords = {provinzial-r{\"o}misch / H{\"a}fen / Raetien / Noricum / Schifffahrt / Schiffe / Donau}, url = {http://othes.univie.ac.at/33418/}, abstract = {Da die Donaugrenze bereits in flavischer Zeit ausgebaut wurde, muss man davon ausgehen, dass ab diesem Zeitpunkt die milit{\"a}rischen Schiffe der R{\"o}mer auf der Donau patrouillierten. In der N{\"a}he der Kastelle wurden H{\"a}fen errichtet, die zum einen die Versorgung sicherten und zum anderen Kriegsschiffe beherbergten. Die Hafenanlagen konnten je nach Zweck unterschiedlich gestaltet sein. F{\"u}r gro{\ss}e Schiffsst{\"u}tzpunkte ben{\"o}tigte man aufw{\"a}ndige Anlagen mit Pieren und Molen wie in Mainz oder Sirmium. In Raetien und Noricum ist ein solcher Hafen nur in Straubing bekannt. Als im 2. Jh. n. Chr. weitere Legionen stationiert wurden, {\"u}bernahmen deren Abteilungen auch den Schiffsdienst. Die bis jetzt an der Donau bestandenen Lager verlegten ihre Schiffe nach Ioviacum und Lauriacum, wo die Notitia Dignitatum gro{\ss}e Flottenst{\"u}tzpunkte erw{\"a}hnt, sowie nach Regensburg. Sie {\"u}bernahmen die Patrouillen. Dennoch waren Anlegestellen bei den Kastellen weiterhin n{\"o}tig: Sie sicherten die Versorgung der Besatzung. In der Sp{\"a}tantike waren deshalb einfache Schiffsl{\"a}nden direkt vor dem Kastell jedoch weit verbreitet. {\"A}hnlich wie in Altrip findet sich so eine Situation bei Boiotro und vermutlich auch in Bregenz, wo ebenfalls ein Flottenst{\"u}tzpunkt {\"u}berliefert wurde. } }