<mods:mods version="3.3" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-3.xsd" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><mods:titleInfo><mods:title>Das römische Gräberfeld von Pottenbrunn</mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Eva</mods:namePart><mods:namePart type="family">Hölbling</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Im Zuge des Ausbaues der Westbahn wurde auf der Flur Leberfeld in Pottenbrunn ein römisches Gräberfeld teilweise ergraben. &#13;
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Gegen Ende des 2. Jh. wird mit Brandbeisetzung innerhalb von Gräbengärtchen mit einer südlichen Zugangsöffnung begonnen. Die Brandgräbern waren mit einem kleinen Hügel bedeckt. Um die Hügel gruppieren sich in einer zweiten Phase Brandgräber ohne Überhügelung bis Mitte des 3. Jh. Das charakteristische Beigabeninventar beinhaltet Keramikgefäße aber kaum Trachtbestandteile und Schmuckgegenstände. &#13;
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Ende des 3. Jahrhunderts beginnt die Belegung mit Körpergräbern. Aus dieser Anfangsphase lassen sich nur drei Bestattungen in einer losen Gruppe am östlichen Rand gesichert feststellen. &#13;
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Die Spätantike bringt in der 2. Hälfte des 4. bis Anfang 5. Jh. eine starke Belegung mit Körpergräbern, Funde aus der ersten Hälfte des 4. Jh. fehlen bisher. Die Körperbestattungen verteilen sich zwischen den Brandgräbern. Die Hauptausrichtung ist Ost–West,  die gestreckte Rückenlage vorherrschende Bestattungslage. Das charakteristische Beigabeninventar enthält vorwiegend Glasgefäße sowie eine Münze. Die Fundlage von Trachtbestandteilen und Grabbeigaben entspricht den üblichen Deponierungen spätantiker Gräberfelder. &#13;
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Körpergräber sind dürftiger, schematischer und mit Betonung auf Glasgefäßen und Münzen. Für Brandgräber charakteristisch sind Keramikgefäße. Auffällig ist, dass im Fundmaterial des Gräberfeldes Lampen, Räucherkelche, Balsamarien, Keramikvotive, Krüge in den Brandgräbern und Teller in den Körpergräbern völlig fehlen. Daraus lässt sich ein Bild für das ländliche Gräberfeld zeichnen, das konservativ ausgestattet wurde und sich in Mittelkaiserzeit und in Spätantike auf einige Gefäßtypen beschränkt. Es handelt sich nicht unbedingt um das Gräberfeld zu einer Villa rustica, sondern die Bestattungen können auch zu einem Vicus gehören. &#13;
</mods:abstract><mods:classification authority="lcc">15.17 Klassische Archäologie</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">2008</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:originInfo><mods:publisher>uniwien</mods:publisher></mods:originInfo><mods:genre>Hochschulschrift</mods:genre></mods:mods>