TY - UNPB CY - wien ID - othes24938 UR - http://othes.univie.ac.at/24938/ A1 - Gugl, Rainer Y1 - 2012/// N2 - Die Arbeit untersucht Spannungen zwischen frühem Christentum und Kaiserkult anhand literarischer, archäologischer und epigraphischer Quellen. Zunächst gilt es also herauszufinden, welche Hauskulte in der Antike verbreitet waren und in einem weiteren Schritt, wie der Kaiserkult seit Augustus durch eine Verbindung mit diesen schließlich Eingang in die Häuser fand. Danach werden diese Ergebnisse in Beziehung zum Christentum gesetzt, um etwaige Konflikte aufzuzeigen. Anhand von ausgewählten Themen, in denen ein Konfliktpotenzial zu erwarten ist, soll dieses Verhältnis sichtbar gemacht werden. Fazit der Arbeit ist, dass bei den frühesten Christen durchaus das Problem zwischen Theorie und Praxis bemerkbar wird. Man wusste zwar, wie der Kaiser zu ehren ist, jedoch gab es noch Unklarheiten in der Umsetzung. Weder die Christen noch die Römer wussten zu anfangs, wie man den eigenen Status genau definieren konnte. Ferner dürften sich Spannungen auch aus der sozialen Zusammenstellung einer antiken familia ergeben haben. Es gibt in den Quellen durchaus Berichte von innerfamiliären Konflikten, die sich anhand der Fragen nach der richtigen Verehrung des Kaisers, der Bekehrung und auch den Mischehen nahezu aufdrängt. In diesen Bereichen wird das spannungsvolle Verhältnis v.a. mit Blick auf die Frage nach der Kultpflicht besonders deutlich. PB - uniwien KW - frühes Christentum / Kaiserkult / Kaiserverehrung / Mischehen / Bekehrung / nicht-öffentlicher Raum / Antike / Hauskult / Religion / Römisches Reich / Hausgemeinden M1 - dipl TI - "Fürchtet Gott, ehrt den Kaiser!" AV - public EP - 114 S. ER -