%0 Thesis %9 Diplomarbeit %A Mayrhofer, Petra %C wien %D 2012 %F othes:24647 %I uniwien %K Wasserversorgung / Heizung / Privathaus / Geschoßbau / Privatbäder %P 110 S. : Ill., Kt. %T Römische Haustechnik %U http://othes.univie.ac.at/24647/ %X Im ersten Teil der Arbeit werden die verschiedenen Möglichkeiten der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in den unterschiedlichen Typen der römischen Wohnbauten behandelt. Rom und die Vesuvstädte mit ihren Wohnformen dienen als Grundlage. Nach einem Abschnitt über die Voraussetzungen wird darauf aufbauend die Haustechnik in Geschossbau und Stadthaus sowie in der Villa an Hand von gut dokumentierten Beispielen untersucht. Ausgehend von den antiken Quellen über Wasserversorgung und Bauwesen werden die verschiedenen Arten der Wasserversorgung durch Brunnen, Zisternen und Reservoire erläutert, die vor der Errichtung der großen Fernwasserleitungen in Gebrauch waren und auch später manchmal als zusätzliche Bezugsquelle weiter in Verwendung blieben. Nach der Entstehung der Fernwasserleitungen änderte sich in Rom und Pompeji der Umgang mit Wasser im öffentlichen Raum und auch in den Privathäusern. Wasser war jetzt in großen Mengen überall in der Stadt vorhanden. Die Bevölkerung wurde durch öffentliche Brunnen mit ausreichend Wasser versorgt. Es entstanden viele Nymphäen und Wasserspiele an öffentlichen Plätzen. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der Heizung im römischen Wohnbau. Angefangen von einfachen Feuerstellen, Kohlebecken und Öfen bis hin zu Kanal- und Hypokaustheizung. Diese wird im Detail behandelt, von den Bestandteilen und Bauteilen bis zur Verwendung in den Bädern. Den Abschluss bilden Berichte über Heizversuche auf der Saalburg.