<mods:mods version="3.3" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-3.xsd" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><mods:titleInfo><mods:title>Die Gemma Augustea</mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Johannes</mods:namePart><mods:namePart type="family">Reiter</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Die Gemma Augustea-&#13;
Überlegungen zu Datierung und Bildkontext anhand des Augustusporträts&#13;
Die Gemma Augustea, ein Kameo in der Antikensammlumg des Kunsthistorischen Museums in Wien, gilt zu Recht als eines der bedeutendsten Zeugnisse antiken Kunstschaffens und gibt nach wie vor Rätsel zu ihrer Chronologie und ihrem Bildkontext auf. Da das Abbild des Augustus auf dem Wiener Kameo durch das Symbol des Capricorn als einzige Person eindeutig identifiziert ist, bildete es eine ideale Ausgangslage, unterschiedliche methodische Ansätze zu Typologie, Stil und Ikonographie zu überprüfen. Es wurden die Augustusporträts der Skulptur und der&#13;
Kameen auf ihre verbindenden Merkmale hin verglichen, um den Wiener Kameo innerhalb der frühkaiserzeitlichen Glyptik einzuordnen. Die Analyse der einzelnen Porträts ergab, dass die bisherigen Annahmen, es handle sich um ein Werk augusteischer Zeit, in Zweifel zu ziehen sind. Neben der handwerklichen Ausführung des Kameos wurde versucht zu klären, ob eine Darstellung des Augustus als Jupiter zu seinen Lebzeiten bereits möglich war, da dies den Prinzipien der unter dem ersten&#13;
Princeps wiederhergestellten Republik widersprechen würde. Dabei konnte ermittelt werden, dass gerade in der Epoche des Kaisers Caligula und seines Nachfolgers Claudius die Darstellungen des Kaisers im „Kostüm des Jupiter“ sprunghaft anstiegen, während sie vor allem in augusteischer Zeit, mit Ausnahme der höfischen Dichtung, nicht vorkommen. Neben Fragen nach dem Aufstellungsort, der Verwendung und&#13;
Funktion von Kaiserkameen, werden die auf dem Wiener Kameo dargestellten Figuren ausführlich beschrieben und ihr Zusammenwirken gedeutet. Im Zuge der Diplomarbeit&#13;
wird letztlich überprüft, wie sich die Darstellungen auf der Gemma Augustea mit historischen Überlegungen verknüpfen lassen. Dabei wurden Problemstellungen zur Legitimation römischer Kaiser und deren betriebene Sukzessionspolitik näher&#13;
beleuchtet. Diese Ergebnisse wurden mit jenen der Porträtstudien des Augustusporträts verglichen und die Gemma Augustea in ihrer Gesamtheit neu beurteilt.</mods:abstract><mods:classification authority="lcc">15.17 Klassische Archäologie</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">2012</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:originInfo><mods:publisher>uniwien</mods:publisher></mods:originInfo><mods:genre>Hochschulschrift</mods:genre></mods:mods>