<mods:mods version="3.3" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-3.xsd" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><mods:titleInfo><mods:title>Die Wandmalerei der Villa von Bruckneudorf, Burgenland</mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Gudrun</mods:namePart><mods:namePart type="family">Kieweg-Vetters</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Für die Bearbeitung der Wandmalereifragmente der römischen Villa aus Bruckneudorf wurde eine differenzierte Analyse verschiedener Putze und daraus abzuleitenden Baustratigraphie verwendet, die ein wirkungsvolles Mittel bei der Einteilung und Bearbeitung von Wandmalereifunden ist. Deren Auswertung ergab in Verbindung mit der des Baubefundes, der Keramik und Kleinfunde eine fundierte Datierung, die mehrere großflächige Neugestaltungen im Zeitraum zwischen 200 und nach 355 n. Chr. zeigen. Es ist dies in Österreich erstmalig, dass anhand eines einheitlichen Gebäudes die Entwicklung der römischen Wandmalerei innerhalb von ca. 300 Jahren gezeigt werden kann, die kaum einen Qualitätsunterschied der Putze in Haupt- und Nebenräumen sowie der Fassade aufweist. Geringe Funde aus Nebengebäuden beweisen eine sehr einfache Ausführung.&#13;
Die Auswertung der einzelnen Dekorationen liefert ein sehr nüchternes Ergebnis. Eine Vielzahl an Einzelmotiven ist zwar rekonstruierbar und kann in den Kanon der römischen Wandmalerei eingeordnet werden, doch Rekonstruktionen ganzer Wände sind nur in Ausnahmefällen möglich. Die bereits früher (Saria, Langmann, Benda, Zabehlicky) mehrfach zugeordneten Raumfunktionen der Periode 4 (nach 355 n. Chr.) können durch die Auswertung der Malerei bestätigt werden. Hervorzuheben sind die großen Unterschiede in Ausführung und verwendetem Pigmentmaterial der einzelnen Ausstattungen der Perioden 2 und 3, die einen Hinweis auf die soziale Stellung der Auftraggeber bzw. die verfügbaren Handwerker und Material geben. &#13;
Die naturwissenschaftlichen Bestimmungen von Pigmentproben zeigen das gängige Pigmentspektrum sowie die Verwendung von Bleirot. Durch die Rekonstruktion zweier Deckenfresken konnten sowohl der Materialbedarf als auch durch das Dekor Argumente zur Diskussion geliefert werden, ob lokale Werkstätten oder so genannte Wandermaler tätig waren.&#13;
Innerhalb der pannonischen Wandmalerei können anhand des Vergleichs der Malweise und Motivwahl Übereinstimmungen mit Haus I von Brigetio, jedoch kaum Übereinstimmungen mit den Dekorationen der Villa von Baláca festgestellt werden. Es ist daher von mehreren zeitlich parallel agierenden Werkstätten in Pannonien auszugehen.</mods:abstract><mods:classification authority="lcc">15.17 Klassische Archäologie</mods:classification><mods:classification authority="lcc">20.62 Italische Kunst, etruskische Kunst, römische Kunst</mods:classification><mods:classification authority="lcc">20.69 Kunst der Antike: Sonstiges</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">2011</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:originInfo><mods:publisher>uniwien</mods:publisher></mods:originInfo><mods:genre>Hochschulschrift</mods:genre></mods:mods>