@unpublished{othes18629, title = {Lebensqualit{\"a}t im hohen und h{\"o}chsten Alter im st{\"a}dtischen Bereich}, school = {Universit{\"a}t Wien}, author = {Monika Kratzer}, address = {Wien}, year = {2011}, keywords = {Lebensqualit{\"a}t von Personen im Alter von 75 Jahren und {\"a}lter / Wohnort Privathaushalt, Altersheim und Pflegeheim / h{\"o}here Zufriedenheit im Altersheim f{\"u}r {\"a}ltere Frauen / soziodemographische Zusammenh{\"a}nge / sozio{\"o}konomische Zusammenh{\"a}nge / Gesundheitszustand / Selbstkompetenz in der Funktionsf{\"a}higkeit / objektive Lebensbedingungen und subjektive Selbsteinsch{\"a}tzung}, url = {http://othes.univie.ac.at/18629/}, abstract = {Die vorliegende Dissertation beschreibt die Lebensqualit{\"a}t von Personen im Alter von 75 Jahren und {\"a}lter in Wien. Anhand der Aussagen zu Zufriedenheit, Einsamkeit und Gl{\"u}ck wird die Qualit{\"a}t des Lebensalltages von alten Menschen beschrieben. Der Alterungsprozess verl{\"a}uft individuell verschieden. Die Menschen sehnen sich nach Zufriedenheit und Gl{\"u}ck. Allgemein wird angenommen, dass Einsamkeit das Leben der Menschen im Alter von 75+ beeinflusst. Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die Einflussfaktoren, die auf die Lebensqualit{\"a}t Hochaltriger einwirken, zu ergr{\"u}nden. Das Hauptaugenmerk wird auf Alter, Familienstand, Haushaltseinkommen, Bildung, Pflegebedarf, Gesundheitszustand, Mobilit{\"a}t, Selbst{\"a}ndigkeit, soziale Kontakte, Aktivit{\"a}t und den Wohnort Privathaushalt, Altersheim und Pflegeheim gelegt. Die Analyse der Untersuchung ergibt vier komplexe Zusammenh{\"a}nge: die soziodemographischen Zusammenh{\"a}nge, die sozio{\"o}konomischen Zusammenh{\"a}nge, den Gesundheitszustand und Selbstkompetenz in der Funktionsf{\"a}higkeit. Alter wird in den Theorien als wirkungsloser Faktor auf die Lebensqualit{\"a}t beschrieben, dies wird auch durch die eigene Untersuchung best{\"a}tigt. (Amann \& Majce 2005: 212) Ausschlaggebend f{\"u}r das Wohlbefinden von alten M{\"a}nnern und Frauen sind sowohl objektive Lebensbedingungen, wie auch subjektive Selbsteinsch{\"a}tzungen. Manchmal tritt folgende paradoxe Situation ein: Es gibt Menschen, die trotz schlechter objektiver Voraussetzungen zufrieden mit ihrem Leben sind und auch Menschen mit guten objektiven Voraussetzungen, die unzufrieden sind. In der Gesellschaft bestehen negative Einsch{\"a}tzungen {\"u}ber das Leben im Altersheim. Als neue Erkenntnis wurde f{\"u}r die untersuchte Stichprobe entdeckt, dass das Leben im Altersheim die Zufriedenheit von alten alleinstehenden Frauen erh{\"o}ht. Selbst{\"a}ndigkeit im ?Sinne von sozialer Kompetenz? im Lebensalltag ist ausschlaggebend f{\"u}r die subjektiven Empfindungen von alten Menschen. Der Verlust von nahen Angeh{\"o}rigen, insbesondere der Verlust des Ehepartners oder der Ehepartnerin ist ein besonderer Schicksalsschlag, der sich auf die Lebensqualit{\"a}t gravierend negativ auswirkt. Die Datenerhebung erfolgte an 130 Personen im Alter von 75+ in Wien. Die Datenstruktur der vorliegenden Studie zeigt die Lebensverh{\"a}ltnisse der untersuchten Population. 91 Personen leben ohne fremde Hilfe im Privathaushalt. 20 Personen werden zuhause unterst{\"u}tzt, 14 Personen leben im Altersheim und 5 Personen im Pflegeheim. Zur statistischen Auswertung wurden Varianzanalyse, Clusteranalyse, Faktorenanalyse und Regressionsanalysen herangezogen. Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die vorliegende Stichprobe von 130 Personen. Um allgemein g{\"u}ltige Aussagen zu treffen, m{\"u}ssten weitere Studien durchgef{\"u}hrt werden. } }