@unpublished{othes18598, title = {"?{\ensuremath{\lambda}}{\ensuremath{\lambda}}? {\ensuremath{\gamma}}?{\ensuremath{\rho}} ?{\ensuremath{\sigma}}{\ensuremath{\tau}}{\ensuremath{\iota}}{\ensuremath{\nu}} {\ensuremath{\mu}}??{\ensuremath{\sigma}}{\ensuremath{\alpha}} {\ensuremath{\kappa}}{\ensuremath{\alpha}}? ?{\ensuremath{\mu}}?{\ensuremath{\nu}}" (Eur. Med. 1085) - [Alla gar estin musa kai h{\=e}min]}, school = {Universit{\"a}t Wien}, author = {Katharina Preindl}, address = {Wien}, year = {2012}, keywords = {Vasenmalerei / Ikonographie / Musen / Attika / 5. Jahrhundert v. Chr.}, url = {http://othes.univie.ac.at/18598/}, abstract = {Die vorliegende Arbeit besch{\"a}ftigt sich mit der Darstellung von Musen und musischen Athenerinnen, welche in der attischen Vasenmalerei des 5. Jahrhunderts eine starke Affinit{\"a}t zueinander aufweisen. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die Frage, warum h{\"a}ufig auf die visuelle Unterscheidbarkeit zwischen Musen und Athenerinnen verzichtet wird. Als Basis der Untersuchung dienen 107 Darstellungen weiblicher musischer Figuren. Die Einleitung enth{\"a}lt die Definition der Fragestellung, einen {\"U}berblick {\"u}ber die Forschungsgeschichte sowie Erl{\"a}uterungen zu den Kriterien f{\"u}r die Bildauswahl und der methodischen Vorgehensweise. Ein Kapitel befasst sich mit den Brunnenhausszenen, an welchen in Hinblick auf die durchzuf{\"u}hrende Bildanalyse exemplarisch gezeigt wird, dass Vasendarstellungen nicht als Abbildungen der Lebenswirklichkeit, sondern als Tr{\"a}ger von Botschaften mit eigenst{\"a}ndigem Aussagewert zu begreifen sind. Um die Intentionen der Darstellungen musischer Frauen zu eruieren, wird zudem das Bild der Musen in Literatur und Vasenmalerei aufgerollt sowie die Musenkunst ("mousike") begrifflich definiert und ihre ethische, soziale und politische Bedeutung im 5. Jh. v. Chr. herausgestellt. Im Hauptteil werden die Darstellungen musischer Gestalten einer eingehenden Analyse unterzogen: Der erste Abschnitt befasst sich mit der Komposition der Darstellungen und den in ihnen vollzogenen Handlungen. Der zweite Abschnitt behandelt die Bilder nach r{\"a}umlichen Kriterien, welche in unterschiedlichem Grad eine Verbindung zu den Musen herstellen. Im darauffolgenden Kapitel ?Auswertung und Interpretation? werden die m{\"o}glichen Intentionen des ?Modells Muse? im allgemeinen und spezifischen Kontext vertiefend erl{\"a}utert. Die Auswertung der Bilder erstreckt sich auch auf deren Entstehungszeit und der damit korrelierenden Bildsprache sowie auf die Darstellungstr{\"a}ger, welche mittels ihrer Form Hinweise auf die Verwendung und somit auf die Rezipienten der Darstellungen geben. Abschlie{\ss}end werden die Darstellungen in Korrelation zu den politischen, kulturellen und sozialen Umst{\"a}nden zu ihrer Entstehungszeit gesetzt, um deren zeitspezifische Relevanz zu eruieren. Die Schlussbetrachtungen umfassen weiters einen Exkurs zu den Darstellungen von M{\"a}naden, welche den Bildern musischer Frauen an die Seiten gesetzt sind oder selbst ein musisches Verhalten an den Tag legen.} }