@unpublished{othes1221, title = {Dimostrazioni}, school = {Universit{\"a}t Wien}, author = {Gabriele Goffriller}, address = {Wien}, year = {2008}, keywords = {Plinius / Apelles / Antikenrezeption / Jan van Eyck / D{\"u}rer / Giorgione / Tizian / Bezugnahme / Gumpp / Velazquez / Hemessen / Murillo / El Greco / Palma Giovane / Carracci / Zurbaran / Heemskerk / Lavinia Fontana / Gerrit Dou / Selbstbildnis / Selbstportrait / Selbstportr{\"a}t / Portr{\"a}t / Portrait / Landino / Alberti / Monochromie / Ghiberti / Vasari / Michelangelo / Hogarth / Rembrandt / Holbein / Fouquet / Lievens / Jenson / Aert}, url = {http://othes.univie.ac.at/1221/}, abstract = {Das 35. Buch der Naturalis Historia von Plinius d. A?. stellt die mit Abstand gehaltvollste Quelle zur griechischen Malerei der Antike dar. Aus der Fu?lle der von Plinius beschriebenen Merkmale werden sieben herausgegriffen und im Hinblick auf ihre Rezeption in der fru?hen Neuzeit untersucht. Direkte Vergleiche lassen technisch ? stilistische Bezugnahmen erkennen, so etwa die angeblich von Apelles und den besten seiner Zeitgenossen angewandte Malerei in nur vier Farben, die sich auf neuzeitlichen Selbstbildnissen und anderen Werken von Fouquet, Du?rer, Tizian, Gumpp, Vela?zquez und Rembrandt beobachten la?sst. Diese Merkmale neuzeitlicher Kunstwerke werden als bewusst geta?tigte A?usserungen angesehen, durch die sich Ku?nstlerInnen gattungsimmanent am kunsttheoretischen Diskurs beteiligen konnten. Die parallel dazu stattfindende literarische Verarbeitung der ?sapientia veterum? von Petrarca an zeigt, dass die Informationen aus der Naturalis Historia intensiv diskutiert und verbreitet wurden. Apelles als Ku?nstler-Autor und Plinius selbst werden zum Vorbild fu?r die nachfolgende Kunstgeschichtsschreibung von Alberti, Ghiberti, Du?rer und Vasari wie es Apelles, Zeuxis, Protogenes und Pausias fu?r die Maler der Neuzeit gewesen sind. Gleichzeitig mit Sujets der hellenistischen Malerei, die mittels Ekphrasen wiederaufgenommen oder auch nach diesen rein poetischen Schilderungen nun zum ersten Mal gemalte Realita?t wurden, bot sich den Ku?nstlern der Neuzeit die Gelegenheit, auch u?ber die ?skills? ihrer antiken Kollegen nachzudenken. Die Auseinandersetzung mit einer oder mehrerer dieser technisch-stilistischen Schwierigkeiten aufgenommen zu haben und die Bewa?ltigung dieser Herausforderung zu Demonstrieren, kann als das eigentliche Grundthema mancher Kunstwerke verstanden werden. } }