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Whose responsibility?

Tamvada, Subramanya Sirish (2010) Whose responsibility?
Masterarbeit, University of Vienna. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Nowak, Manfred

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DOI: 10.25365/thesis.9568
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29519.87238.635255-9

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Abstract in English

Responsibility to Protect (R2P) is a novel concept. Adopted in 2005, it nevertheless attracted ample controversy within a short span of time. The present Secretary General of the United Nations is committed to see R2P in action. R2P is still a concept and is yet to be fully understood and developed. Its scope and limits are not clear yet. It has both supporters and critics. Supporters of R2P see it as a doctrine--an emerging norm, a revolutionary concept in international law; while critics argue that it reinforces humanitarian intervention and is a threat to national sovereignty-a new means of colonialism. R2P is deeply rooted in the already existing international legal system. It in fact, strengthens sovereignty. It does reinforce humanitarian intervention using force only under the auspices of the Security Council and condemns unilateral intervention. Security Council is the key player as it is vested with the responsibility to ensure international peace and security. The thesis analyses the role of the Security Council in putting R2P into action and suggests methods that the Council should consider.

Schlagwörter in Englisch

"Responsibility to Protect" (R2P) / Security Council / Peace Keeping / humanitarian intervention / UN

Abstract in German

“Responsibility to Protect“ (R2P) ist ein neuartiges Konzept. Erst 2005 ins Leben gerufen, hat es dennoch bereits innerhalb dieser kurzen Zeitspanne zahlreiche Kontroversen hervorgerufen. Der amtierende Generalsekretär der Vereinten Nationen engagiert sich, um R2P umzusetzen. R2P ist immer noch ein Konzept und muss erst voll durchdacht und entwickelt werden. Der Wirkungsbereich und die Grenzen des Konzepts sind noch nicht klar. Es hat sowohl Unterstützer als auch Kritiker. Unterstützer von R2P sehen es als Doktrin – eine in Entstehung begriffene Norm, als ein revolutionäres Konzept im internationalen Recht; Kritiker hingegen argumentieren, dass dadurch humanitäre Interventionen bestärkt werden und es eine Bedrohung der nationalen Souveränität darstellt – ein neues Instrument des Kolonialismus. R2P ist allerdings im schon bestehenden System des internationalen Rechts tief verwurzelt. Tatsächlich stärkt es die Souveränität. Es unterstützt humanitäre Interventionen, in denen militärische Mittel nur unter der Leitung des Sicherheitsrats eingesetzt werden und missbilligt unilaterale Interventionen. Der Sicherheitsrat ist der Hauptakteur, da er die Verantwortung hat, Frieden und Sicherheit international zu garantieren. Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Rolle des Sicherheitsrats bei der Umsetzung von R2P und zeigt Methoden auf, welche der Rat beachten sollte.

Schlagwörter in Deutsch

"Responsibility to Protect" (R2P) / Sicherheitsrat / Friedenssicherung / humanitäre Interventionen / UNO

Item Type: Hochschulschrift (Masterarbeit)
Author: Tamvada, Subramanya Sirish
Title: Whose responsibility?
Subtitle: responsibility to protect and the role of the security council
Umfangsangabe: 74 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publication year: 2010
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Nowak, Manfred
Assessor: Nowak, Manfred
Classification: 15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte
86 Recht > 86.94 Kriegsrecht, Kriegsverhütungsrecht
86 Recht > 86.91 Recht der internationalen Organisationen
86 Recht > 86.92 Staaten und Räume im Völkerrecht
AC Number: AC08134029
Item ID: 9568
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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