Universitätsbibliothek Wien

The responsibility to protect and the case of Darfur

Langer, Johannes (2010) The responsibility to protect and the case of Darfur.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Gärtner, Heinz

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29960.87975.681866-4
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Abstract in English

The present thesis assesses the concept of the ‘responsibility to protect’ (R2P) based on the case study of the Darfur conflict. R2P was introduced to overcome the ‘dilemma of intervention’ of the 1990s, to shift the terms of the debate from the ‘right to intervene’ to the ‘responsibility to protect.’ The paradigm change from a traditional understanding of security towards the concept of human security played a crucial role. This thesis examines the development of R2P and critically reflects on the substance of R2P. The Darfur crisis illustrates that the R2P concept is entrenched too weakly in the international community. Lip service is often paid to the will of halting mass atrocities, yet national interest and state sovereignty proves to be stronger. An important factor is the failure of the most powerful UN body, the Security Council, to prevent crimes against humanity or genocide. To avert crimes like those in Rwanda, Bosnia or Darfur in the future, R2P has to renew its basis and has to refer back to the 2001 recommendations of the International Commission on Intervention and State Security again.

Schlagwörter in Englisch

Darfur / humanitarian intervention / human security / responsibility to protect / Sudan / United Nations / UN Security Council

Abstract in German

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht das Konzept der “Schutzverantwortung” (R2P) anhand der Fallstudie Darfur. Um das so genannte Interventionsdilemma der 1990er Jahre zu überwinden, sollte ein Wechsel vom “Recht zur Intervention” zur “Schutzverantwortung” bewirkt werden. Dabei spielt der Paradigmenwechsel im Sicherheitsverständnis hin zum Konzept der „menschlichen Sicherheit“ nach dem Kalten Krieg eine entscheidende Rolle. Diese Arbeit zeichnet die Entwicklung von R2P nach und beleuchtet kritisch die Kerninhalte der Schutzverantwortung. Wie das Beispiel Darfur zeigt, ist das Konzept R2P noch zu schwach in der internationalen Staatengemeinschaft verankert. Es gibt zwar das Lippenbekenntnis, Gräueltaten Einhalt zu gebieten, tatsächlich sind aber nationales Interesse und staatliche Souveränität noch stark ausgeprägt. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Versagen des mächtigsten UN-Organs, dem Sicherheitsrat, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Genozid zu verhindern. Um künftige Verbrechen wie jene in Ruanda, Bosnien oder Darfur verhindern zu können, muss R2P auf eine neue Grundlage gesetzt werden und sich stärker an die Überlegungen der International Commission on Intervention and State Security orientieren.

Schlagwörter in Deutsch

Darfur / Humanitäre Intervention / Menschliche Sicherheit / Schutzverantwortung / Sudan / Vereinte Nationen / UN-Sicherheitsrat

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Langer, Johannes
Title: The responsibility to protect and the case of Darfur
Subtitle: an inadequate concept?
Umfangsangabe: 134 S. : Kt.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2010
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Gärtner, Heinz
Assessor: Gärtner, Heinz
Classification: 89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines
AC Number: AC08156563
Item ID: 9099
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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