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Human Rights discourses and their context in the Islamic Republic of Iran

Szonn, Stella (2009) Human Rights discourses and their context in the Islamic Republic of Iran.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Lohlker, Rüdiger

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DOI: 10.25365/thesis.7979
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29647.30470.563554-7

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Abstract in English

Working-theme: Human rights discourses and their context in the Islamic Republic of Iran. Human rights discourses within their context are explored, taking into consideration the impact of Globalization and the dynamics around "tradition" and "modernity". Relevant aspects about Iran's political and judicial system with its informal and formal power centres, as well as its culture, religion and society are exemplified. Research-question: How can Iranian human rights discourses be situated in the current anthropological debate on human rights theories? With the methodology of grounded theory, expert-interviews and data from multiple sources are compared and analysed, in order to percolate core-conceptions and core-categories to create linking hypotheses. Research results: Iran's political, religious, and intellectual history and presence is marked with many individuals and groups. They follow different ideologies and goals concerning human rights and the future of their country. In this context, the concept of cultural justification, including liberal religious interpretations of different ayatollahs, plays an important role. Concepts like "Islam", "tradition" and "modernity" possess a hybrid form, which are evolving out of permanently changing context-constellations. Human rights consciousness-raising emanates from emotional and realistic experiences, such as constrictions in daily life and human rights violations in the field of family and criminal law. Human rights education, targeting ordinary society, needs to become available on more independent institutional levels, and be nourished from the inside of the Iranian culture and society. The concluding end of my thesis connects the compiled research results into anthropological perspectives towards theoretical approaches on "culture", "discourse" and "human rights".

Schlagwörter in Englisch

Human rights / Iran / discourse / dialogue / context / culture / society / political and judicial system / intellectuals / Green movement / reform / Islam / Shiites / grounded theory / globalization / western influences / values / tradition / modernity / education / women / patriarchal structures / oppression / Internaional Law / Islamic Law / OIC / UNO / CEDAW / Constitution of the Islamic Republic of Iran

Abstract in German

Arbeitsthema: Menschenrechts-Diskurse und deren Kontext in der Islamischen Republik Iran. Die Menschenrechts-Diskurse werden in ihrem Kontext erkundet, in dem Globalisierungseinflüsse und die Dynamik von "Tradition" und "Moderne" mit einbezogen werden. Relevante Aspekte über das politische und rechtliche System des Irans mit seinen informellen und formellen Machtfeldern, sowie seine Kultur, Religion und Gesellschaft werden erläutert. Forschungsfrage: Wie können Menschenrechts-Diskurse in der gegenwärtigen anthropologischen Debatte über Menschenrechts-Theorien situiert werden? Mit Hilfe der Methodologie Grounded Theory werden Daten von Experten-Interviews und vielfachen Quellen verglichen und analysiert um Kernkonzepte und Kernkategorien herauszufiltern um dann verbindende Hypothesen zu schaffen. Übereinstimmend mit meiner Forschung ist die politische, religiöse und intellektuelle Geschichte und Gegenwart des Irans von vielen Individuen und Gruppierungen geprägt. Sie verfolgen bezogen auf Menschenrechte und die Zukunft des Landes unterschiedliche Perspektiven, Ideologien und Ziele. In diesem Zusammenhang spielt das Konzept der kulturellen Rechtfertigung einschließlich liberal-religiöser Interpretationen von diversen Ayatollahs, eine wichtige Rolle. Konzepte wie "Islam", "Tradition" und "Moderne" besitzen eine vielschichtige und hybride Form, die sich kontinuierlich aus permanent wechselnden Kontext-Konstellationen entwickelt. Grundlegend kann gesagt werden, dass die Förderung des Menschenrechtsbewusstseins von emotionalen und realitätsnahen Erfahrungen ausgeht, wie etwa alltägliche Einschränkungen und Menschenrechtsverletzungen im Bereich des Familien- und Strafrechts. Wenn Menschenrechts-Bildung vor allem auf die Masse der gewöhnlichen Gesellschaftsschichten abzielt, muss sie auf mehreren unabhängigen institutionellen Ebenen zur Verfügung gestellt und aus dem Inneren der iranischen Kultur und Gesellschaft aufrechterhalten werden. Der Schlussteil meiner Arbeit verbindet die erarbeiteten hypothetischen Forschungsergebnisse mit anthropologischen Perspektiven und theoretischen Herangehensweisen an "Kultur", "Diskurs" und "Menschenrechte".

Schlagwörter in Deutsch

Menschenrechte / Iran / Diskurs / Dialog / Kontext / Kultur / Gesellschaft / politisches und rechtliches System / Intellektuelle / Grüne Bewegung / Reform / Islam / Schiiten / Grounded Theory / Globalisierung / westliche Einflüsse / Werte / Tradition / Moderne / Bildung / Frauen / patriarchalische Strukturen / Unterdrückung / internationales Recht / islamisches Recht / OIC / UNO / CEDAW / Verfassung der Islamischen Republik

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Szonn, Stella
Title: Human Rights discourses and their context in the Islamic Republic of Iran
Umfangsangabe: 158 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2009
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Lohlker, Rüdiger
Assessor: Lohlker, Rüdiger
Classification: 02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.00 Wissenschaft und Kultur allgemein: Allgemeines
AC Number: AC08017670
Item ID: 7979
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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