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CLILing in the name of conversation skills

Auer, Marion (2020) CLILing in the name of conversation skills.
Diplomarbeit, University of Vienna. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Hüttner, Julia

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DOI: 10.25365/thesis.61467
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-17896.53456.476663-5

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Abstract in English

During the last three decades, CLIL has emerged as a prestigious educational approach in a growingly globalised and fast-paced Europe, not least because of its purported beneficial effect on language skills and learner attitudes. While a large body of literature supports this added value of CLIL, some critical voices in the field have recently challenged this view. The present dissertation therefore aims at examining the advantageous effects of CLIL on conversations skills and learners’ confidence and motivation in a pseudo-longitudinal case study. For this purpose, data of 14 CLIL and 14 Non-CLIL (N=28) students belonging to three different age groups has been collected in an Austrian secondary school. The empirical investigation comprised a spoken interaction test and a self-evaluation questionnaire on learners’ motivation and confidence regarding L2 use. A quantitative evaluation of the questionnaires showed that CLIL students are more confident L2 users compared to their Non-CLIL peers. Furthermore, a statistical analysis confirmed that CLIL students displayed significantly better conversation skills and that good conversation skills correlate with positive learner attitudes. Contrary to expectations, however, the pseudo-longitudinal analysis revealed that Non-CLIL students improve their conversation skills more markedly over the years than the CLIL group. Taken together, these findings indicate that the CLIL groups’ superiority in the assessed categories cannot be accounted to the integrated methodology alone.

Schlagwörter in Englisch

CLIL / spoken interaction / conversation skills / speaking skills / CEFR / motivation

Abstract in German

In den letzten drei Jahrzehnten hat sich CLIL in einem zunehmend globalisierten und schnelllebigen Europa zu einem prestigeträchtigen Bildungsansatz entwickelt. Dies hängt nicht zuletzt mit seinem mutmaßlich positiven Einfluss auf die Sprachkenntnisse und die Einstellung der Lernenden zusammen. Während ein Großteil der vorhandenen CLIL-Forschung diesen Mehrwert von CLIL anerkennt, haben einige kritische Stimmen diese Ansicht unlängst überzeugend in Frage gestellt. Die vorliegende Diplomarbeit geht mittels einer Pseudo-Längschnittuntersuchung der Frage nach, ob sich CLIL tatsächlich positiv auf die Gesprächskompetenz, das Selbstvertrauen und die Motivation der Lernenden auswirkt. Zu diesem Zweck wurden in einem österreichischen Gymnasium Daten von 28 SchülerInnen aus drei verschiedenen Altersgruppen erhoben. Davon wurde jeweils die Hälfte mit der CLIL-Methode und die andere Hälfte auf traditionellem Wege unterrichtet. Die empirische Untersuchung umfasste sowohl einen Test zu mündlicher Interaktion als auch einen Fragebogen, in welchem die SchülerInnen ihre Motivation und ihr Selbstvertrauen bezüglich ihres Zweitsprachgebrauchs selbst einschätzten. Eine quantitative Auswertung der Fragebögen zeigte, dass CLIL-SchülerInnen was den Gebrauch der Zielsprache selbstbewusster sind als ihre Altersgenossen aus der Kontrollgruppe. Darüber hinaus ergab eine statistische Analyse, dass CLIL-Schüler eine signifikant bessere Gesprächskompetenz aufweisen und dass hohe Gesprächskompetenz mit einer positiven Einstellung bezüglich der Zielsprache korreliert. Entgegen den Erwartungen zeigte die pseudolongitudinale Analyse jedoch, dass die SchülerInnen, die auf traditionellem Wege unterrichtet wurden, ihre Konversationsfähigkeiten im Laufe der Jahre deutlicher verbesserten als die CLIL-Gruppe. In Summe deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Überlegenheit der CLIL-Gruppen in den bewerteten Kategorien nicht allein auf die integrierte Methodik zurückzuführen ist.

Schlagwörter in Deutsch

CLIL / mündliche Interaktion / Gesprächskompetenz / Sprechkompetenz / GERS / Motivation

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Auer, Marion
Title: CLILing in the name of conversation skills
Subtitle: a case study
Umfangsangabe: ii, 204 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Institution: University of Vienna
Faculty: Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Lehramtsstudium UF Englisch UF Französisch
Publication year: 2020
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Hüttner, Julia
Assessor: Hüttner, Julia
Classification: 81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik, Hochschuldidaktik
AC Number: AC15670172
Item ID: 61467
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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