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Perception and relative power

Zucic, Luka (2019) Perception and relative power.
Master-Thesis (ULG), University of Vienna. Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lg)
BetreuerIn: Rachwald, Arthur R.

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DOI: 10.25365/thesis.57819
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-10771.71738.229068-6

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Abstract in English

The beginning of the twenty-first century is witnessing the weakening of the Ameri-can ‘unipolar moment’ and the gradual shift of the international system towards mul-tipolarity. The Russian Federation, a state whose capabilities and resolve were un-derestimated by the West, has in the meantime returned to the international stage. Moreover, Russia has demonstrated that it is not afraid to use force in order to attain its foreign policy goals. Even though it lagged behind in economic terms, Russia has succeeded in hindering Western interests in several region which it considers its own sphere of influence. This thesis combines the teachings of offensive realism and constructivism with a historical approach in order to ascertain contemporary Russia's strengths and weaknesses. Furthermore, in addition to analysing the quality and preconditions of Russia’s power, the thesis places special emphasis on the percep-tion of Russian foreign policy, which is analysed with the help of four traits found in Russian political culture: victimhood, messianism, autocracy, and anti-Westernism. The author has concluded that Russia should be considered a twenty-first century great power, and that the four above-mentioned traits are still relevant for the under-standing of contemporary Russia’s foreign policy

Schlagwörter in Englisch

Russia / power / perception / victimhood / messianism / autocracy / Westenophobie / realism / constructivism

Abstract in German

Am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts konnte man die Schwächung des amerikanischen „unipolaren Momentes“ und die allmähliche Wende zur Multipolarität betrachten. Die Russische Föderation, ein Staat, dessen Fähigkeiten und Entschlos-senheit stets unterschätzt wurden, hat sich inzwischen wieder auf der internationalen Bühne etabliert. Zudem hat Russland demonstriert, dass es nicht davor zurück-schreckt, Gewalt zur Erreichung seiner außenpolitischen Ziele anzuwenden. Trotz schwächerer Wirtschaft ist es Russland gelungen, die Interessen des Westens in der Region, welche es für seine Einflusssphäre hält, zu vereiteln. Diese Masterarbeit verknüpft die Lehre des offensiven Realismus und des Konstruktivismus mit einem geschichtlichen Zugang, um die Schwächen und Stärken des zeitgenössischen Russlands zu ermitteln. Zusätzlich zur Analyse der Qualität und Ausgangsbedingun-gen der russischen Macht behandelt diese Masterarbeit die Wahrnehmung Russ-lands anhand von vier Merkmalen, welche in der politischen Kultur Russlands zu finden sind: Opfertum, Messianismus, Autokratie und Westenophobie. Gemäß den relevanten Kriterien sollte Russland für eine Großmacht gehalten werden. Die vier obengenannten Merkmale sind immer noch wichtig für das Verständnis der russi-schen Außenpolitik im einundzwanzigsten Jahrhundert.

Schlagwörter in Deutsch

Russland / Macht / Wahrnehmung / Opfertum / Messianismus / Autokratie / Westenophobie / Realismus / Konstruktivismus

Item Type: Hochschulschrift (Master-Thesis (ULG))
Author: Zucic, Luka
Title: Perception and relative power
Subtitle: understanding Russian foreign policy in the Twenty-First Century
Umfangsangabe: 63 Seiten
Institution: University of Vienna
Faculty: Postgraduate Center (PGC)
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lg)
Publication year: 2019
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Rachwald, Arthur R.
Assessor: Rachwald, Arthur R.
Classification: 15 Geschichte > 15.74 Russland
86 Recht > 86.00 Recht: Allgemeines
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines
83 Volkswirtschaft > 83.79 Wirtschaftssektoren: Sonstiges
AC Number: AC15644777
Item ID: 57819
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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