Universitätsbibliothek Wien

"He really isn't like his father at all is he?"

Heider, Irene (2019) "He really isn't like his father at all is he?".
Diplomarbeit, University of Vienna. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Heinz, Sarah

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DOI: 10.25365/thesis.56575
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-22755.66192.140965-3

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Schlagwörter in Englisch

Disability / Impairment / Stereotypes / Othering / Disablism / Normalcy / Narratives / Harry Potter / Harry Potter and the Cursed Child / Harry Potter and the Philosopher's Stone

Abstract in German

Die Disability Studies sind ein recht junges Forschungsfeld, welches in Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika entstand und sich unter anderem mit der Konzeption von Normalität und ‚normalen’ Körpern beschäftigt, die erheblichen Einfluss auf das Verständnis von Behinderung ausüben. Als besonders relevant für die Betrachtung von Behinderung erwies sich das sogenannte ‚soziale Modell’, welches durch die Trennung der Begriffe ‚Behinderung’ und ‚Beeinträchtigung’ eine neue Perspektive ermöglichte und auf lebensweltliche, strukturelle und sozio-politische Barrieren hinwies, welche Menschen mit Behinderungen diskriminieren und an der Teilnahme am sozialen Alltagsleben hindern. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet ist Behinderung nicht im individuellen Körper sondern in der Gesellschaft verankert. Die Betrachtung von Stereotypen und Othering Prozessen erweist sich in diesem Zusammenhang als aufschlussreich für die Untersuchung von Disablism. Die Hervorbringungen von Stereotypen trägt zur Gruppenformierung bei, welche unter anderem auf Werturteilen und wahrnehmbaren Differenzen basiert und die ‚angesehenere’, einflussreichere Gruppe als grundsätzlich und von Natur aus überlegen darstellt. ‚Untergeordnete’ Gruppen erfahren in Othering-Prozessen eine Objektifizierung, welche letztendlich in diskriminierenden Praktiken resultiert. Die in dieser Diplomarbeit enthaltene Analyse konzentriert sich auf den Roman Harry Potter und der Stein der Weisen sowie auf das Theaterstück Harry Potter und das verwunschene Kind Teil I & II. Der Roman dient hierbei als Analyserahmen, da er den Leser/die Leserin in die Welt der Zauberer einführt und für die Analyse grundlegende Begriffe wie ‚Muggel’, ‚Squib’, ‚Schlammblut’, ‚Halbblut’, sowie ‚Reinblütige’ erläutert. Die Analyse des Theaterstücks versucht entmachtende, objektifizierende und diskriminierende Praktiken innerhalb der Gesellschaft der Zauberer festzustellen, welche den Protagonisten Albus Potter im Theaterstück an der aktiven Teilnahme am Schulalltag sowie im familiären Bereich hindern. Hierbei erwiesen sich, neben der funktionalen Beeinträchtigung des Zauberers, vor allem stereotype Darstellungen und Narrative als ausschlaggebend.

Schlagwörter in Deutsch

Behinderung / Beeinträchtigung / Stereotyp / Othering / Disablism / Normalität / Narrative / Harry Potter / Harry Potter und das Verwunschene Kind / Harry Potter und der Stein der Weisen

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Heider, Irene
Title: "He really isn't like his father at all is he?"
Subtitle: disability and stereotypes in Harry Potter and the cursed child
Umfangsangabe: 108 Seiten
Institution: University of Vienna
Faculty: Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Englisch
Publication year: 2019
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Heinz, Sarah
Assessor: Heinz, Sarah
Classification: 17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.91 Literatursoziologie
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Number: AC15387984
Item ID: 56575
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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