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Iranian foreign policy and the JCPOA

Spötta, Raphael (2019) Iranian foreign policy and the JCPOA.
Masterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Höll, Otmar

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DOI: 10.25365/thesis.56497
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-17286.53083.761879-0

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Abstract in English

This thesis deals with the perception of the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) in the Islamic Republic of Iran and its significance for Iranian foreign policy. It analyses how and in which manner the JCPOA forms a part of Iran’s foreign policy “rationale of justification”. This rationale of justification, defined as the main framework against which policy decisions must be judged, will serve as the basis of analysis. The research conducted for this thesis is based on the following research question: “In what ways is the Joint Comprehensive Plan of Action related to the Iranian foreign policy rationale of justification?” This question is clearly politically relevant as the Iranian nuclear deal of 2015 is still a highly important document with far-reaching implications. Even after US President Donald J. Trump announced that the USA would withdraw from the JCPOA, the nuclear accord still serves as example for successful negotiations with countries such as Iran. Furthermore, its consequences are still far-reaching in a regional context. Mr Trump’s decision to withdraw from the accord did not just influence other members of the P5+1 group, but also Iran, its foreign policy, its nuclear programme, and international actors such as the DPRK. Therefore, it is essential to understand the Iranian point of view, and to develop a model to explain why certain states react in a particular manner to international policy measures. This thesis’ research question is based on a constructivist understanding of the international relations system and Iranian foreign policy as it puts perceptions, ideas, ideologies, and narratives into the centre of attention. The concept of the rationale of justification follows this theoretical strand. The challenge with respect to this concept is defining it, its terminology, and to examine the way in which it manifests itself. These problems influence the manner in which information about this concept and the JCPOA’s relation to it is collected, analysed, and interpreted. In order to analyse how the JCPOA relates to the rationale of justification, it is necessary to adapt the research design according to the particular nature of the research question. As a consequence, the methodological approach of this thesis is to conduct qualitative expert interviews and qualitative content analysis to collect data, as well as qualitative content analysis to extract and analyse data.

Schlagwörter in Englisch

Iran / foreign policy / nuclear deal / JCPOA / Joint Comprehensive Plan of Action / constructivism

Abstract in German

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) in der Islamischen Republik Iran und seiner Bedeutung für die iranische Außenpolitik. Sie analysiert, wie und in welcher Weise der JCPOA Bestandteil der iranischen außenpolitischen „Rechtfertigungslogik“ ist. Diese Rechtfertigungslogik, definiert als der hauptsächliche Rahmen, anhand dessen politische Entscheidungen beurteilt werden müssen, wird als Grundlage dieser Analyse dienen. Die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführte Forschung basiert auf folgender Forschungsfrage: „Inwiefern hängt der Joint Comprehensive Plan of Action mit der iranischen außenpolitischen Rechtfertigungslogik zusammen?“ Diese Frage ist zweifellos politisch relevant, da das iranische Atomabkommen aus 2015 nach wie vor ein äußerst wichtiges Dokument mit weitreichenden Implikationen ist. Selbst nachdem US-Präsident Donald J. Trump den Austritt der USA aus dem JCPOA angekündigt hatte, dient das Atomabkommen nach wie vor als Beispiel für erfolgreiche Verhandlungen mit Ländern wie dem Iran. Darüber hinaus sind dessen Folgen im regionalen Kontext nach wie vor weitreichend. Trumps Entscheidung, sich aus dem Abkommen zurückzuziehen, beeinflusste nicht nur die anderen Mitglieder der P5+1-Gruppe, sondern auch Iran, die iranische Außenpolitik, sein Nuklearprogramm, und andere internationale Akteure wie beispielsweise Nordkorea. Da- her ist es essentiell den iranischen Standpunkt zu verstehen und ein Modell zu entwickeln, um zu erklären, warum bestimmte Staaten auf eine bestimmte Art und Weise auf Maßnahmen der internationalen Politik reagieren. Die Forschungsfrage dieser Arbeit basiert auf einem konstruktivistischen Verständnis des Systems der internationalen Beziehungen und der Iranischen Außenpolitik, da sie Wahrnehmungen, Ideen, Ideologien und Narrative ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Das Konzept der Rechtfertigungslogik folgt diesem theoretischen Zugang. Die diesbezügliche Herausforderung ist jedoch, dieses Konzept und seine Terminologie zu definieren und herauszufinden, wie es sich manifestiert. Diese Probleme beeinflussen die Art und Weise in welcher Informationen über dieses Konzept und dessen wechselseitige Beziehung mit dem JCPOA gesammelt, analysiert und interpretiert werden. Um analysieren zu können, wie der JCPOA und die außenpolitische Rechtfertigungslogik des Iran zusammenhängen, ist es nötig, das Forschungsdesign an die spezifische Natur der Forschungsfrage anzupassen. Der methodologische Ansatz dieser Arbeit kombiniert daher qualitative Expertinnen- und Experteninterviews mit qualitativer Inhaltsanalyse, um Daten zu sammeln, zu extrahieren und zu analysieren.

Schlagwörter in Deutsch

Iran / Außenpolitik / Atomabkommen / JCPOA / Joint Comprehensive Plan of Action / Konstruktivismus

Item Type: Hochschulschrift (Masterarbeit)
Author: Spötta, Raphael
Title: Iranian foreign policy and the JCPOA
Subtitle: perceptions, narratives, and justifications concerning the nuclear deal
Umfangsangabe: 137 Seiten : Diagramme
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Masterstudium Politikwissenschaft
Publication year: 2019
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Höll, Otmar
Assessor: Höll, Otmar
Classification: 89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines
89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines
89 Politologie > 89.59 Politische Prozesse: Sonstiges
AC Number: AC15348347
Item ID: 56497
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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