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Die Bedeutung der Finanzialisierung für die Finanzmarktstabilität in Österreich

Aygünes, Timur (2018) Die Bedeutung der Finanzialisierung für die Finanzmarktstabilität in Österreich.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
BetreuerIn: Musil, Robert

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DOI: 10.25365/thesis.53347
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-14557.26369.130566-4

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Abstract in German

In den Jahrzehnten der so genannten Finanzialisierung (1970er – 2007) gab es in den meisten westlichen Volkswirtschaften eine Zunahme der Profite aus dem Finanzsektor, bei gleichzeitiger Abnahme der Profite aus der Realwirtschaft. Diese Entwicklung wird als Finanzialisierung bezeichnet und prägte 40 Jahre lang die Weltwirtschaft. Mit ihr wird eine Reihe schwerer Krisen in Verbindung gebracht, die offenbar mit dem Finanzsektor und den Finanzmärkten in Zusammenhang stehen. Kapitel 2 beinhaltet die in der Literatur diskutierten Inhalte, die auf die Verbindung zur Finanzmarkstabilität hinweisen. Kapitel 3 enthält eine ausführliche Analyse über das Ausmaß der Finanzialisierung in Österreich und der Eurozone. Auf Grundlage der in Kapitel 2 besprochenen Theorie und der in Kapitel 3 erarbeiteten Ergebnisse, zeigt sich, dass sich Österreich grundsätzlich anders als die übrigen Länder der Eurozone entwickelt hat. Seit der großen Finanzkrise 2007 nahm die Finanzialisierung in Österreich stetig ab, während sie in der Eurozone seither stagniert. Diesbezüglich nimmt Österreich eine Sonderstellung in der Eurozone ein, weshalb von einer stärkeren Finanzmarktstabilität auszugehen ist.

Schlagwörter in Deutsch

Finanzialisierung / Finanzmarktstabilität / Schattenbanken

Abstract in English

During the decades covering years 1970 to 2007, most western economies saw an increase in profits from the financial sector, while profits from the real economy declined. This development is referred to as financialization and has shaped the world economy over 40 years. It links a series of major crises related to the financial sector and financial markets. Chapter 2 covers the content discussed in the literature and highlights the link to financial market stability. Chapter 3 contains a detailed analysis of the extent of financialization in Austria and the Eurozone. On the basis of the theory discussed in Chapter 2 and the results obtained in Chapter 3, the results show that Austria has developed fundamentally differently from the other countries of the Eurozone. Since the great financial crisis of 2007, financialization in Austria has been steadily declining. Whereas, over the same period, it has stagnated in the Eurozone. In this regard, Austria occupies a special position in the Eurozone and is why stronger financial market stability can be expected.

Schlagwörter in Englisch

Financialization / Financial market instability / Shadow banking

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Aygünes, Timur
Title: Die Bedeutung der Finanzialisierung für die Finanzmarktstabilität in Österreich
Umfangsangabe: 109 Seiten : Diagramme
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Lehramtsstudium UF Biologie und Umweltkunde UF Geographie und Wirtschaftskunde
Publication year: 2018
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Musil, Robert
Assessor: Musil, Robert
Classification: 83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie
83 Volkswirtschaft > 83.30 Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftsstruktur: Allgemeines
83 Volkswirtschaft > 83.00 Volkswirtschaft: Allgemeines
83 Volkswirtschaft > 83.70 Banken, Versicherungen
83 Volkswirtschaft > 83.79 Wirtschaftssektoren: Sonstiges
83 Volkswirtschaft > 83.50 Geld, Inflation, Kapitalmarkt
AC Number: AC15190226
Item ID: 53347
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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