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Semi-automatic segmentation and classification of ground penetrating radar depth slices and their application in a GIS

Kröhl, Marie- Luise (2018) Semi-automatic segmentation and classification of ground penetrating radar depth slices and their application in a GIS.
Masterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
BetreuerIn: Kainz, Wolfgang
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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-14556.05323.689159-4

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Abstract in German

Neben der Magnetometrie ist Bodenradar (GPR) die wichtigste non-invasive geophysikalisch archäologische Prospektionsmethode. In den vergangenen Jahren wurden am österreichischen Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) enorme Fortschritte auf dem Gebiet der Entwicklung und Anwendung von großmaßstäbigen, ultra hochauflösenden Magnetometer und GPR Messungen erzielt, welche in einer weiten Bandbreite an archäologischen Stätten in Zentral - und Nordeuropa stattfanden. Auf dem Gebiet der geophysikalisch archäologischen Prospektion ist es von großer Bedeutung, dass die in großer Menge gesammelten bodennahen geophysikalischen Prospektionsdaten archäologisch inter- pretiert werden, um den gemessenen Daten, welche Unterschiede in den physikalischen Eigenschaften des Untergrunds beschreiben, archäologische Bedeutung zuzuweisen. Archäologische Interpretation der georeferenzierten Prospektionsdaten findet in- nerhalb des Rahmens eines Geographischen Informationssystems (GIS) statt, welches die räumliche Analyse des erstellten Rasterdatensatzes und Kartenbildern ermöglicht. W ̈ahrend magnetische Prospektionsdaten zweidimensional sind, können GPR Daten dreidimensional sein. 3D GPR Datenvolumen werden ind er Regel von übereinander dargestellten horizontalen Zeit- oder Tiefenscheiben dargestellt, die Reflektionen des ausgesendeten Radarpulses an verschiedenen Tiefenniveaus darstellen. Strukturen von archäologischem Interesse können sich als anomale Bereiche in den Prospektionsdaten und Kartenbildern darstellen. Diese Anomalien wurden traditionellerweise während der manuellen Interpretation in einem GIS anhand von vektorbasierten Shapefiles umgezeichnet. Diese manuelle Segmentierung und Klassifizierung von Daten ist bei großflächigen, ultra hochaufl ̈osenden Datensätzen ineffizient. Aus diesem Grunde sind neue (halb-)automatische Methoden vonn ̈oten. Ähnlich wie die halbautomatische Segmentierung und Klassifizierung magnetischer Prospektionsdaten, welche vom LBI Archpro während der letzten Jahre angewandt wurden, verlangt es nach einer effizienten Methode der Umzeichnung von Anomalien in Form von Shapefiles. Zu diesem Zweck wurden vorhandene Softwarelösungen evaluiert und Regelsätze getestet. Ziel dieser Arbeit war eine Durchführbarkeitsstudie für die halbautomatische Segmentierung und Klassifizierung archäologischer Prospektionsdaten. Zu diesem Anlass wurde ein Bodenradar Datensatz der wikingerzeitlichen Siedlungs- und Handelsstätte im schwedischen Birka als Anwendungsbeispiel herangezogen.

Schlagwörter in Deutsch

eCognition / GIS / GPR

Item Type: Hochschulschrift (Masterarbeit)
Author: Kröhl, Marie- Luise
Title: Semi-automatic segmentation and classification of ground penetrating radar depth slices and their application in a GIS
Umfangsangabe: 221 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Masterstudium Kartographie und Geoinformation
Publication year: 2018
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Kainz, Wolfgang
Assessor: Kainz, Wolfgang
Classification: 30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Number: AC15190401
Item ID: 53252
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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