Universitätsbibliothek Wien

Lebensqualität in Österreich

Fischer, Michael (2009) Lebensqualität in Österreich.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Reinprecht, Christoph
Keine Volltext-Freigabe durch VerfasserIn.

[img] PDF - Zur Anzeige nicht freigegeben
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved

-
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29268.51538.434463-3

Link zu u:search

Abstract in German

Spricht man in Österreich vom ländlichen Raum, entstehen oft verklärt-romantische Bilder einer landschaftlichen „Postkartenidylle“ und einer homogenen bäuerlichen Gesellschaft, die geprägt ist von intensiven persönlichen Sozialbeziehungen, geringer Stratifizierung mit starkem Bezug zur Natur (vgl. KÖTTER und KREKELER 1977, nach HAHN 2005). Aber kann das Bild eines Stadt – Land Gegensatzes vor dem Hintergrund zunehmender Urbanisierung (HÄUßERMANN und SIEBEL 2004) und immer stärker werdender Verflechtungen zwischen Ballungszentren und Peripherie überhaupt noch aufrechterhalten werden? In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, dieser Frage mit dem Ansatz der Lebensqualität zu begegnen. Als theoretische Basis diente Erik Allardts Lebensqualitäts-Triptychon aus „Having, Loving und Being“ (ALLARDT 1993). Unter Anwendung dieser Systematik wurde eine Sekundäranalyse des European Quality of Life Surveys aus dem Jahr 2003 durchgeführt, um empirisch zu überprüfen, in wiefern sich Stadt und Land in Fragen einzelnen Lebensqualitätsdimensionen unterscheiden. Neben diesem forschungsleitenden Gesichtspunkt wurde ebenfalls überprüft, in welchem Ausmaß die subjektiven durch die objektiven Indikatoren erklärt werden können. Den Abschluss bildet eine Analyse, in wie weit sich objektive und subjektive Lebensqualitätsindikatoren in ihrer Erklärungskraft an der allgemeinen Lebenszufriedenheit unterscheiden.

Schlagwörter in Deutsch

Lebensqualität / Stadt / Land

Abstract in English

The austrian rural areas are often connoted with a romanticised postcard-idyll and a homogeneous society with intense face-to-face relationships, low stratification and a strong tie towards nature (vgl. KÖTTER und KREKELER 1977, quoted by HAHN 2005). But is this picture of an urban-rural antagonism still valid, if processes like urbanisation (HÄUßERMANN and SIEBEL 2004) and growing linkages between congested areas and the periphery are considered? In the following article, this question will be faced using the quality of life (QOL) approach, especially the model of “having, loving and being” by Erik ALLARDT (1993). To get empirical evidence of urban rural differences (or identities), Austrian datasets of the European Quality of Life Survey 2003 are analysed and compared. Besides this main question, another focal point is the distinction between objective and subjective QOL Indicators and their diverse power to explain urban-rural QOL-differences and the overall life satisfaction.

Schlagwörter in Englisch

Quality of Life / urban / rural

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Fischer, Michael
Title: Lebensqualität in Österreich
Subtitle: ein Stadt - Land Vergleich
Umfangsangabe: 117 S. : graph. Darst., Kt.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2009
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Reinprecht, Christoph
Assessor: Reinprecht, Christoph
Classification: 71 Soziologie > 71.15 Ländliche Gesellschaft
AC Number: AC07683199
Item ID: 5121
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

Urheberrechtshinweis: Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

Edit item (Administrators only) Edit item (Administrators only)