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Flucht in die Freiheit

 Lang, Klaudia Elisabeth (2009) Flucht in die Freiheit.
Diplomarbeit, Universität Wien. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Müller-Funk, Wolfgang

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Dokumentenart:Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorInnen:Lang, Klaudia Elisabeth
Titel:Flucht in die Freiheit
Untertitel:zur Konstruktion von männlicher Identität bei Erich Kästner ("Fabian") und Max Frisch ("Stiller")
Umfangsangabe:87 S.
Institution:Universität Wien
Fakultät:Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr:2009
Klassifikation:17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.73 Literaturtheorie: Allgemeines
Schlagwörter in Deutsch:Identität / Selbstwahrnehmung / Fremdwahrnehmung / Rollenbilder / Erich Kästner / Max Frisch / Männlichkeit / Identitätskrise
Abstract in Deutsch:In der vorliegenden Arbeit werden zwei Romane von Erich Kästner (Fabian. Die Geschichte eines Moralisten) und Max Frisch (Stiller) behandelt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Analyse der beiden Hauptprotagonisten, Jakob Fabian aus Kästners „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ und Anatol Ludwig Stiller aus Frischs „Stiller“, deren Suche nach ihrer persönlichen – männlichen - Identität beobachtet wird. Die Flucht in die Freiheit, wie der Titel dieser Arbeit lautet, kann in beiden Romanen, wie gezeigt wird, ausgemacht werden. Sowohl Stiller als auch Fabian „flüchten“, teils freiwillig, teils durch die Umstände dazu gezwungen, aus ihrem (Alltags-) Leben und versuchen einen Neuanfang, indem sie sich von der „Rolle“, die sie zu spielen gewohnt sind, befreien. Da es sich bei den „Helden“ der beiden behandelten Romane um Männer und deren Identitätssuche handelt, ergibt sich eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit dem Prinzip der Konstruktion von (männlicher) Identität und mit der Frage des gegenwärtigen kulturwissenschaftlichen Diskurses zur Identität. Dabei soll die Frage beantwortet werden, was die eigentliche Bedeutung des beinahe schon inflationär verwendeten Begriffes „Identität“ ist. Außerdem werden die Begriffe „Selbstwahrnehmung“ und „Männlichkeit“ näher beschrieben. Die Definition der grundlegenden Begriffe Identität und Selbstwahrnehmung erfolgt vor allem unter Bezugnahme auf Thesen Hannah Arendts, Paul Ricoeurs und Emmanuel Levinas´, die sich intensiv mit den genannten Aspekten auseinandergesetzt haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist ein grundsätzlicher Vergleich der Konstruktion von männlichen und weiblichen Rollenbildern. Die Analyse der problematischen und zum überwiegenden Teil gescheiterten Beziehungen zwischen Männern und Frauen in den beiden Romanen zeigt, dass das Scheitern oft durch nicht hinterfragte Übernahme von gesellschaftlich anerkannten Geschlechterklischees passiert. Darüber hinaus beinhaltet die Arbeit eine formale Analyse der beiden verwendeten Romane. Durch die Beschäftigung mit der Konstruktion der Analyse sollen Antworten auf die Fragen gefunden werden, ob die unterschiedlichen Textkonstruktionen auf die Art der Charaktere von Stiller und Fabian verweisen und ob sich zwischen der Art und Weise des Erzählens und dem Erzählten selbst Bezüge herstellen lassen. Weiters soll gezeigt werden, welche Erzählstrategien vorliegen und was durch diese jeweils erreicht wird.
Sprache:Deutsch
BetreuerIn:Müller-Funk, Wolfgang
1. BeurteilerIn:Müller-Funk, Wolfgang
Approbationsdatum:19 Mai 2009
PDF-Layout:Ident mit Druckausgabe der Hochschulschrift
AC-Nummer:AC07661336
Dokumenten-ID:5014
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