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Patriachal Structures and the Homo Oeconomicus

Ziolkowski, Maria (2017) Patriachal Structures and the Homo Oeconomicus.
Masterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Schneebaum, Alyssa

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DOI: 10.25365/thesis.49858
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-11571.71224.406471-1

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Abstract in English

The homo oeconomics - the economically thinking man in neoclassical economics - is supposed to be gender free, value free and rational. Further consideration from a feminist perspective enables to recognise that patriarchal structures are mirrored in each and every of its individual assumptions, which makes typically male behaviour the norm. The research question of this text deals with the above formulated statement. Therefore, the paper begins with a clear definition of patriarchy, neoclassical economics and different feminist schools of thought. Starting from an Egalitarian feminist point of view, I analyse the representation of men and women in neoclassical economics. The aim of this work is to show based on the homo oeconomicus how assumptions in economics can be analysed in order to find out who is represented by them. Although the provided analysis is based on neoclassical economic and heterodox economics is only analysed very fundamentally, one can already realise that there exist enormous differences between the two branches of economics. I identify methodological individualism as one of the biggest limitations of neoclassical economics, which influences all four main assumptions, which are rationality, exogenous preferences, the existence of natural market equilibria and symmetric information of the homo oeconomicus in a substantial manner as it makes it impossible to take institutions, social interlacings and interdependencies between individuals into account. In the last chapter of this work I analyse three heterodox models about the decision-making of individuals in the same way. Since methodological individualism is not an premise in heterodox economics, interpersonal relations between agents can be accounted for, which ultimately leads to a better representation of women in economics.

Schlagwörter in Englisch

Homo Oeconomicus / Patriarchy / Neoclassical Economics / Feminist Economics

Abstract in German

Der Homo Oeconomicus - der wirtschaftlich denkende Mensch in der Neoklassik - gilt als geschlechtslos, wertefrei und rational. Bei genauerer Betrachtung aus einer feministischen Perspektive, lässt sich erkennen, dass in jeder seiner Annahmen patriarchale Gesellschaftsstrukturen gespiegelt und somit männliche Verhaltensweisen zur Norm gemacht werden. Die Forschungsfrage dieses Textes beschäftigt sich mit der oben genannten Erkenntnis. Ich beginne die Arbeit daher mit einer genauen Begriffsdefinition vom Patriarchat, Neoklassischer Ökonomie und unterschiedlichen feministischen Denkschulen. Ausgehend von Egalitätsfeministischen Überlegungen untersuche ich die Auswirkungen und Repräsentation von Männern und Frauen in der neoklassichen Volkswirtschaftslehre. Das Ziel dieser Arbeit ist es anhand des Homo Oeconomicus aufzuzeigen, wie Annahmen in der Ökonomie analysiert werden können um zu erkennen wer in ihnen repräsentiert wird. Obwohl die Analyse auf neoklassische Ökonomie beschränkt ist und nur bedingt eine fragmentarische Bearbeitung von heterodoxen Theorien beinhaltet, wird bereits darin deutlich, dass es grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Denkschulen gibt. Ich identifizieren methodologischen Individualismus als eine der grössten Einschränkungen in der Neoklassik, die auf alle vier Annahmen des Homo Oeocnomicus: Rationalität, exogene Präferenzen, natürliche Marktgleichgewichte und symmetrische Informationen Einfluss nimmt, da sie die Mitbetrachtung von Institutionen und sozialen Verflechtungen, sowie Interdependenzen zwischen menschlichen Individuen unmöglich macht. Im letzten Kapitel der Arbeit analysiere ich zudem drei heterodoxe Modelle zur Entscheidungsfindung von Individuen und wende die gleiche Methodik an. Da methodologischer Individualismus keine Voraussetzungen ist, lassen sich dabei zwischenmenschliche Beziehungen in die Annahmen einbinden und führen so zu einer besser Repräsentation von Frauen in der Ökonomie.

Schlagwörter in Deutsch

Homo Oeconomicus / Patriarchat / Neoklassische Ökonomie / Feministische Ökonomie

Item Type: Hochschulschrift (Masterarbeit)
Author: Ziolkowski, Maria
Title: Patriachal Structures and the Homo Oeconomicus
Subtitle: analysing neoclassical economics from a feminist perspective
Umfangsangabe: 97, 2 Seiten : Illustrationen
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Masterstudium Gender Studies
Publication year: 2017
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Schneebaum, Alyssa
Assessor: Schneebaum, Alyssa
Classification: 83 Volkswirtschaft > 83.00 Volkswirtschaft: Allgemeines
AC Number: AC14525475
Item ID: 49858
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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