Universitätsbibliothek Wien

Selbstfürsorge und Selbstreflexion in der Feldforschung

Linska, Marion (2017) Selbstfürsorge und Selbstreflexion in der Feldforschung.
Dissertation, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Tucek, Gerhard
Gesperrt bis: 12 October 2019
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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-13157.55809.357569-2

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Abstract in German

Mit der Integration subjektiver Fähigkeiten der/des ForscherIn im Feldforschungsprozess ergeben sich nicht nur Ressourcen für die Gewinnung empirischer Daten, sondern auch Problemstellungen im Umgang mit Emotionen und Selbstreflexion. Anhand des Qualitätskriteriums der Offenheit, als ein sowohl emotionaler als auch kognitiver Prozess gesehen, wird in einem deduktiv theoretischen Ansatz ein Weg der Integration von Emotionen im Rahmen des inter- und intrapsychischen Wahrnehmungsfeldes der/des FeldforscherIn erarbeitet. Der theoretisch erarbeitete und vorgestellte phänomenologische Zugang hat zum Ziel, sowohl die Person der/des ForscherIn im Feld zu stärken als auch die Einhaltung der Gütekriterien qualitativer Forschung zu gewährleisten. Dabei sind Selbstfürsorge und Selbstreflexion zwei wesentliche Indikatoren, die es schon im Feld selbstverantwortlich und selbstregulativ umzusetzen gilt. Zwei zentrale Modelle der Existenzanalyse – das Prozessmodell der Personalen Existenzanalyse (PEA) zur Bearbeitung der Psychodynamik und das Strukturmodell der Existentiellen Grundmotivationen (GM) – werden für die Feldforschung, im Kontext von Selbstfürsorge und Selbstreflexion, adaptiert. Die daraus entwickelte Personale Feld-Reflexion (PFR) dient der methodischen Begleitung der Wahrnehmungsverarbeitung der/des ForscherIn im Feld.

Schlagwörter in Deutsch

Feldforschung / teilnehmende Beobachtung / Methode / Qualitätskriterien / Selbstfürsorge / Selbstreflexion / Phänomenologie / Existenzanalyse / Offenheit / Transparenz / Personale Existenzanalyse / Existentielle Grundmotivationen / Personale Feld-Reflexion

Abstract in English

The integration of subjective skills of the researcher in the process of field research results not only in the acquisition of empirical data, but also in dealing with emotions and self-reflection. On the basis of the quality criterion of openness a deductive-theoretical approach is developed, stressing a way of integrating emotions within the framework of the inter- and intrapsychic field of perception of the field researcher. This phenomenological access aims to strengthen the person of the researcher in the field as well as to ensure adherence to the quality criteria of qualitative research. Self-care and self-reflection are two important indicators for it, which have to be conducted in the field in a self-regulative and self-responsible manner. Two central models of the Existential Analysis – the process model of the Personal Existential Analysis (PEA) for the purpose of focussing on psychodynamics and the structural model of Existential Fundamental Motivations (GM) – are adapted for the field research in context of self-care and self-reflection. The resulting Personal Field-Reflection (PFR) serves a methodical guidance of the field researcher’s process of perception.

Schlagwörter in Englisch

Fieldwork / participant observation / method / quality criteria / self-care / self-reflection / Phenomenology / Existential Analysis / openness / transparency / Personal Existential Analysis / Existential Fundamental Motivations / Personal Field-Reflection

Item Type: Hochschulschrift (Dissertation)
Author: Linska, Marion
Title: Selbstfürsorge und Selbstreflexion in der Feldforschung
Umfangsangabe: 324 Seiten : Diagramme
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Dr.-Studium der Philosophie Kultur- und Sozialanthropologie
Publication year: 2017
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Tucek, Gerhard
Assessor: Tucek, Gerhard
2. Assessor: Längle, Alfried Anton
Classification: 73 Ethnologie, Volkskunde > 73.03 Methoden und Techniken der Ethnologie
AC Number: AC14479272
Item ID: 49331
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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