Universitätsbibliothek Wien

Weil ich ein Mädchen bin?

Gindl, Nikola (2009) Weil ich ein Mädchen bin?
Magisterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Goldberg, Christine
Keine Volltext-Freigabe durch VerfasserIn.

[img] PDF - Zur Anzeige nicht freigegeben
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved

-
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29505.48184.766260-6

Link zu u:search

Abstract in German

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Mechanismen und AkteurInnen aufzuzeigen, die im Prozess der Berufswahl eine Rolle spielen. Besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Schülerinnen der Hauptschulen in Österreich gelegt. Es ging mir einerseits darum, die Hintergründe zu beleuchten, andererseits war es mir wichtig die Langfristigkeit der Berufsorientierung hervorzuheben. Berufsentscheidungen werden nicht an einem Tag getroffen. Sie sind das Ergebnis eines langen Prozesses und sind eng mit Geschlecht und Geschlechtsidentität verwoben. Mit einzelnen Aktionstagen ist deshalb der Selektivität des Arbeitsmarktes nicht beizukommen. Vielmehr erfordert es langfristiger, gemeinsamer Arbeit mit den Mädchen um deren Horizont zu erweitern, ihnen Möglichkeiten alternativer Berufe zu eröffnen. Im Speziellen wird hier von mir die Verantwortung der schulischen Berufsorientierung herausgearbeitet. Es geht um die gesellschaftliche Bedeutung von Arbeit, um den identitätsstiftenden Wert von Arbeit für die/den Einzelne/n und um den Handlungsauftrag und die Handlungsmöglichkeiten im Unterricht. Dabei wird das vorgesehene Stundenvolumen für die Berufsorientierung und Berufsvorbereitung ebenso einer kritischen Analyse unterzogen wie die Umsetzung im Unterricht. Neben den verschiedenen Lehrplanteilen wurden vorhandene Studien zu Berufsorientierung und Berufswahl verwendet und analysiert. Auf Grund des umfassenden Befragungsmaterials habe ich auf eine eigene Erhebung verzichtet. Die Analysen des unterschiedlichen Datenmaterials machen deutlich, wie sich das potentielle Spektrum möglicher Berufe verengt und wie wichtig eine frühzeitige und intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist. Es ist mir bewusst, dass mit dieser Arbeit nur ein Teil bzw. eine Perspektive der Segregation des Arbeitsmarktes beleuchtet werden kann. Nichts desto trotz halte ich diese Art der Betrachtung für wichtig, da sie für mich eine Ermächtigung der Mädchen darstellt. Eine Ermächtigung zur Wahl eines Berufes der nach Möglichkeit den persönlichen Interessen und Vorlieben der Einzelnen am Nächsten kommt.

Schlagwörter in Deutsch

Mädchen / Berufsorientierung / Berufswahl / Schule / Berufsorientierungsunterricht / Werkunterricht / berufliche Identität

Item Type: Hochschulschrift (Magisterarbeit)
Author: Gindl, Nikola
Title: Weil ich ein Mädchen bin?
Umfangsangabe: 110 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2009
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Goldberg, Christine
Assessor: Goldberg, Christine
Classification: 71 Soziologie > 71.33 Frau
AC Number: AC07621964
Item ID: 4876
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

Urheberrechtshinweis: Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

Edit item (Administrators only) Edit item (Administrators only)