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Porn to be feminist

Ganotz, Theresa (2017) Porn to be feminist.
Masterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Holzleithner, Elisabeth

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DOI: 10.25365/thesis.47455
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-13160.24298.445059-3

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Abstract in German

(Queer)Feministische Pornografie wird oftmals als bessere Pornografie propagiert. Sie sei ethisch und politisch korrekt, Frauen* werden empowert, es herrsche Diversität und auf dem Bildschirm sehe mensch natürliche, echte Lust und konsensualen Sex. In der vorliegenden Arbeit wird daher der Frage nach dem subversiven Potential queerfeministischer Pornografie und der Möglichkeit des Unterlaufens von Strukturen und Sehgewohnheiten der Mainstream*-Pornografie nachgegangen. Insbesondere die Darstellung und die damit verbundene (Re)Produktion unterschiedlicher Identitätsmerkmale (Körper, Ethnie, Befähigung etc.) und die Darstellung von Geschlechtervielfalt und unterschiedlichen sexuellen Praktiken sollen in den Fokus gerückt werden. Für die methodische Erschließung zur Beantwortung des Forschungsinteresses wurden mittels Filmanalyse nach Mikos (Film- und Fernsehanalyse 2008), Hickethier (Film- und Fernsehanalyse 2012) und Faulstich (Grundkurs Filmanalyse 2008) drei ausgewählte queerfeministische Pornos untersucht, die in ihren gezeigten Inhalten (Darsteller*innenpaarung) und ihrer filmischen Aufbereitung möglichst divers sind. Es wurde jeweils ein Film mit dem Schwerpunkt auf die Zusammensetzung der Geschlechtsidentitäten und gezeigten Sexpraktiken gewählt. Die Analyse hat gezeigt, dass in den ausgewählten queerfeministischen Pornos eine große Bandbreite an Darstellungspraktiken, Diversität in der filmischen Aufbereitung, kommunikationsfreudige Interaktion zwischen den Darsteller*innen herrscht und es durch Bonusmaterial (Interviews, Informationen zu den Darsteller*innen etc.) möglich ist, das Gesehene in Kontext zu setzen. Kritisiert werden kann der (fast) gänzlich fehlende Einsatz von Safer Sex und eine mangelnde Diversität der Darsteller*innen.

Schlagwörter in Deutsch

Pornografie / Mainstream-Pornografie / Feministische Pornografie / Queerfeministische Pornografie / Gender Studies / Queer Studies / Genre-Theorie / Filmanalyse

Abstract in English

(Queer)Feminist pornography is often proclaimed as the better version of mainstream-pornography; it is claimed to be as ethically and politically correct, it is empowering women*, diversity is held high and there is genuine and consensual sex on the screen. The present thesis investigated if there is a subversive potential in queerfeminist pornography and whether it is possible to undergo the structures and visual habits of mainstream-pornography at all. The following analysis highlighted the representation of different identities and characteristics, gender diversity and sexual practices in queerfeminist porn. Through a film analysis based on concepts by Mikos (Film- und Fernsehanalyse 2008), Hickethier (Film- und Fernsehanalyse 2012) and Faulstich (Grundkurs Filmanalyse 2008) three different queerfeminist porn films were examined to answer the research interest. The films were selected to be divers not only in the presented plots and their dramatic realization, but also according to actors and cinematic formats. The results of the investigation show that the selected movies have a wide and diverse range of representing sexual practices and cinematic techniques. Moreover, they encourage their actors to express their needs and preferences. Through additional bonus material (interviews, personal information about acting protagonists etc.) it is possible for the audience, to set the films in context. It could be criticised, however, that there is a (complete) absence of safer sex and a general lack of diversity.

Schlagwörter in Englisch

Pornography / Feminist Pornography / Queer Pornography / Gender Studies / Queer Studies / Genre Theory / Film Analysis

Item Type: Hochschulschrift (Masterarbeit)
Author: Ganotz, Theresa
Title: Porn to be feminist
Subtitle: zum subversiven Potential queerfeministischer Pornografie
Umfangsangabe: 114 Seiten : Illustrationen
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Masterstudium Gender Studies
Publication year: 2017
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Holzleithner, Elisabeth
Assessor: Holzleithner, Elisabeth
Classification: 70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Number: AC14460987
Item ID: 47455
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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