Universitätsbibliothek Wien

organisiertes Improvisieren = improvisierendes Organisieren

Plichta, Annamaria (2009) organisiertes Improvisieren = improvisierendes Organisieren.
Magisterarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Wolff, Stephan

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29852.70782.597063-6
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Abstract in German

Der Begriff der Improvisation führt im Zusammenhang mit Organisationen und Ma-nagement ein eher stiefmütterliches Schattendasein. In der Organisationsforschung blieb das Phänomen der Improvisation lange Zeit fast gänzlich unberücksichtigt und wurde – wenn doch – vorwiegend in Negativabgrenzung zur Planung, als Notpro-gramm oder unerwünschtes Resultat eines Planungsprozesses gedacht. Im Rahmen dieser Magisterarbeit geht es daher zum einen darum, eine ganzheitliche Sicht auf den Begriff der Improvisation im Zusammenhang mit Organisieren zu entwerfen, um diesen von seiner negativen Konnotation nachhaltig zu befreien. Zum anderen zielt diese Literaturarbeit darauf ab, organisationalen Improvisation als ei-genständiges theoretisches Phänomen in der Organisationsforschung zu etablieren und bereits zur Verfügung stehendes Wissen in einem organisationswissenschaftli-chen Diskurs neu zu verankern, um so eine Weiterentwicklung des frühen Diskussionsstadiums – insbesondere im deutschsprachigen Raum – voranzutreiben. Da dieser Magisterarbeit die These zugrunde liegt, dass sich mit zunehmender orga-nisationsexterner Komplexität auch die Notwendigkeit zur organisationsinternen Improvisation – als lernbare Handlungskompetenz – erhöht, geht es ferner darum praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Organisations-strukturen- und prozessen zu formulieren, die die Improvisationsfähigkeit einer Organisation/eines Teams maximal fördern. Indem Jazz als metaphorischer Analyserahmen gewählt wird, um das Phänomen der Improvisation zu diskutieren, lassen sich nicht nur strukturelle und prozessuale As-pekte der Jazzimprovisation herausarbeiten und unmittelbar auf organisationale Zusammenhänge übertragen, sondern die Betrachtung der „Jazz-Metapher“ vermag überdies der Organisationsforschung Wege aufzuzeigen, wie Denkweisen und Beg-riffe des Jazz dazu beitragen können, neuwertige Sichtweisen auf Organisationen und Management im 21. Jahrhundert zu generieren und zuweilen auch zu reorgani-sieren.

Schlagwörter in Deutsch

Improvisation / Organisation / Jazz / Metapher

Item Type: Hochschulschrift (Magisterarbeit)
Author: Plichta, Annamaria
Title: organisiertes Improvisieren = improvisierendes Organisieren
Subtitle: Improvisation als eigenständiges organisationstheoretisches Phänomen
Umfangsangabe: 111 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2009
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Wolff, Stephan
Assessor: Wolff, Stephan
Classification: 71 Soziologie > 71.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
85 Betriebswirtschaft > 85.09 Unternehmensorganisation
85 Betriebswirtschaft > 85.10 Unternehmensplanung, Unternehmenskontrolle
85 Betriebswirtschaft > 85.62 Personalwesen
24 Theater, Film, Musik > 24.45 Musiksoziologie
AC Number: AC07621901
Item ID: 4364
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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