Universitätsbibliothek Wien

Schwermetalle in Zuflüssen der Schwechat, Niederösterreich

Granabetter, Jessica (2016) Schwermetalle in Zuflüssen der Schwechat, Niederösterreich.
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Chemie
BetreuerIn: Jirsa, Franz

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-26231.67319.886982-8
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Abstract in Deutsch

Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer und Zink sind in der Umwelt natürlich und ubiquitär vorkommende Elemente, welche zum Problem werden, wenn sie durch anthropogene Einträge vermehrt in die Umwelt gelangen. Im Rahmen vorangegangener Arbeiten des Institutes für Anorganische Chemie der Uni Wien, wurde in der Schwechat, einem Fluss des südlichen Wiener Beckens, eine Belastung mit Quecksilber festgestellt. Deren Quellen konnten jedoch bis dato nicht geklärt werden. Da die Zunahme der Quecksilberkonzentrationen besonders im Unterlauf der Schwechat, also nach Zusammenfluss von Mödling, Triesting, Triestinger-Kanal und Schwechat zu verzeichnen war, sollte eine nähere Untersuchung dieser Zuflüsse Rückschlüsse über mögliche Quellen bringen. Dazu wurden in den Monaten April bis Juli 2015, die oben erwähnten Zuflüsse, sowie die Schwechat an insgesamt 8 Probenahmestellen, in 8 Probenahmen beprobt. Analysiert wurden nicht nur die allgemeinen physikalisch-chemischen Wasserparameter, nämlich Temperatur, pH-Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoffgehalt/Sauerstoffsättigung, DN- und DOC-Gehalt, sowie die Bestimmung der im Wasser gelösten Anionen und Kationen, sondern auch der Gehalt von diversen Schwermetallen in Sediment- und Biofilm-Proben. Im Zuge der Untersuchungen zeigte sich, dass besonders an den Probenahmestandorten BMF und 16MÖ die höchsten Gehalte an Nitrat, Sulfat und Chlorid zu finden sind. Dies deutet darauf hin, dass es in unmittelbarer Umgebung der Probenahmestellen zu anthropogenen Einträgen ins Gewässer kommen muss. Betrachtet man die ermittelten Schwermetallkonzentrationen in den Sedimentproben der einzelnen Flüsse, so fällt ins Auge, dass der Großteil unter denen, des nach dem „Geoakkumulationsindex nach Müller“ (1979) ermittelten, österreichischen Hintergrundes liegt. Vergleicht man die detektierten Quecksilberwerte mit denen vorangegangener Untersuchungen, so konnte nicht festgestellt werden, dass die Quecksilberbelastung des Unterlaufs der Schwechat aus den Zuflüssen Mödling, Triesting oder Triestinger-Kanal stammt.

Schlagwörter in Deutsch

Schwermetalle / Schwechat / Triesting / Mödling / Triestinger-Kanal

Abstract in Englisch

Heavy metals like mercury, lead, cadmium, chrome, copper and zinc are natural and ubiquitous elements in the environment but they can become problematic when increased amounts get into the environmental system due to anthropogenic influence. Previous research of the Institute of Inorganic Chemistry at the University of Vienna revealed that the Schwechat, a river in the south of the Vienna Basin, contains elevated mercury concentrations. The reason for this has not been identified yet. The high mercury concentration is in particular remarkable in the lower course of the Schwechat, to be more precise after the junction of Mödling, Triesting, Triestinger-Kanal and Schwechat. A close analysis of these influxes should allow finding possible reasons for the increase of mercury. From April to June in 2015, eight samples were taken from the above mentioned influxes as well as the Schwechat at eight sampling points. Not only the general physical-chemical water parameters, namely temperature, pH value, conductivity, oxygen saturation, DN- and DOC-content as well as the amount of anions and cations dissolved in the water, but also the concentration of various heavy metals in the sediment as well as biofilm, got analyzed. This examination reveals that particularly the sampling points BMF and 16MÖ showed the highest concentration of nitrate, sulphate and chloride. This suggests that an anthropogenic influence on the water happens in the close environment of the sampling points. Considering the concentration of heavy metals in the sediment of the various rivers, it is striking that the majority of the samples, obtained heavy metal contents corresponded in accordance with the "Geoakkumulationsindex by Müller (1979)" to the Austrian background. Comparing the detected amount of mercury with the previous studies, it cannot be assumed that the mercury exposure in the lower course of the Schwechat is caused by the junction of Mödling, Triesting, Triestinger-Kanal.

Schlagwörter in Englisch

heavy metals / Schwechat / Triesting / Mödling / Triestinger-Kanal

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Granabetter, Jessica
Titel: Schwermetalle in Zuflüssen der Schwechat, Niederösterreich
Umfangsangabe: 136 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karte
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Lehramtsstudium UF Chemie UF Psychologie und Philosophie
Publikationsjahr: 2016
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Jirsa, Franz
BeurteilerIn: Jirsa, Franz
Klassifikation: 35 Chemie > 35.39 Analytische Chemie: Sonstiges
AC-Nummer: AC13435317
Dokumenten-ID: 42792
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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