Universitätsbibliothek Wien

Das Geschäft mit dem Tod - der Codex 1031 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg

Preisl, Stefanie (2016) Das Geschäft mit dem Tod - der Codex 1031 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg.
Masterarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Schwarcz, Andreas

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-24226.73794.499160-6
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Abstract in Deutsch

Die vorliegende Masterarbeit beruht auf der Bearbeitung des Codex 1031 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg, der auf den Beginn des 15. Jahrhunderts datiert werden kann. So erfolgt zunächst eine Aufarbeitung der Handschrift unter kodikologischen Aspekten, die auch eine Handschriftenbeschreibung nach den Richtlinien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften umfasst. Ebenso wird kurz auf die einzelnen Abschnitte des Codex eingegangen, die für die spätere Betrachtung des inhaltlichen Zusammenhanges einen großen Stellenwert einnehmen. Der Schwerpunkt der Handschrift wird dem „Traktat über das Jüngste Gericht und die fünfzehn Vorzeichen“ zugeschrieben. Durch den dualistisch geprägten Glauben und die Lehren der Kirche, die vor allem mit den Ängsten und Hoffnungen der Menschen hantierten, lässt sich im Codex 1031 ein gewollter und konstruierter Überlieferungskontext feststellen. Durch die Vermittlung der Lehren, wie auch jene des Jüngsten Gerichts, wurden die Ängste der Menschen geschürt, während ihnen aber gleichzeitig durch die Vermittlung der Gnadenmittel der Kirche, Erleichterung und Hoffnung gegeben wird. In dieser Hinsicht kann der Codex wie ein Leitfaden verwendet werden, der durch den rechten Glauben und den aufgezeigten Weg dorthin einen Platz auf der Seite der Auserwählten im Himmelreich in Aussicht stellt.

Schlagwörter in Deutsch

Jüngstes Gericht / 15 Vorzeichen / Apokalypse / Handschrift / Klosterneuburg

Abstract in Englisch

This master thesis is based on the editing of Codex 1031 from the monastery library Klosterneuburg, which is dated to the early 15th century. At first the manuscript is treated under codicological aspects which resulted in the first manuscript description according to the latest standards. The individual contents of the codex are discussed as they are important in this context. These contents include the Evangelienperikopen, a tract dealing with the Last Judgement and the fifteen signs, a confession tract and several prayers. The focus either in the codex as in this thesis lies on the tract concerning the Last Judgement and the fifteen signs, which is analyzed regarding its connection to the other contents of the codex. An introduction to the religious expectations the people in the Middle Ages had regarding penance and the after world shows that the codex deals with their beliefs, fears and hopes. The structure of the codex pursues a certain goal. Initially the basics of faith are communicated, then the consequences of disregard are demonstrated terrifingly, aggravating the fears of the believers. Finally, it illustrates how the church offers mercy through confession and prayers. The Roman Catholic church showed its two sides through this particular codex; one creating fear and terror, the other one helping to overcome exactly these threats through its own means of grace. Regarding this duality the codex can be seen as an instruction of how to obtain a place along the chosen ones in the kingdom of God.

Schlagwörter in Englisch

Doomsday / 15 signs / apocalypse / manuscript / Klosterneuburg

Dokumentenart: Hochschulschrift (Masterarbeit)
AutorIn: Preisl, Stefanie
Titel: Das Geschäft mit dem Tod - der Codex 1031 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg
Umfangsangabe: 106 Seiten
Institution: Universität Wien
Fakultät: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Masterstudium Geschichte
Publikationsjahr: 2016
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Schwarcz, Andreas
BeurteilerIn: Schwarcz, Andreas
Klassifikation: 15 Geschichte > 15.33 Hoch- und Spätmittelalter
15 Geschichte > 15.10 Historische Hilfswissenschaften
AC-Nummer: AC13255263
Dokumenten-ID: 42137
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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