Universitätsbibliothek Wien

The application of Bloom's Revised Taxonomy in Austrian CLIL Physics lessons

Fischer, Patricia (2015) The application of Bloom's Revised Taxonomy in Austrian CLIL Physics lessons.
Diplomarbeit, University of Vienna. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Dalton-Puffer, Christiane
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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30228.34631.402362-6
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Abstract in English

Ever since Socrates, there is a general consensus that questions have a considerable influence on learning. A myriad of studies were conducted in classrooms to investigate not only the effect of teachers’ questions but likewise which kind of inquiries encourage meaningful learning and deep understanding. Numerous research papers (e.g., Taylor et. al. 2003; Llinares & Pascual Peña 2015; Cole & Williams 1973; Redfield & Rousseau 1981) indicated a positive influence of higher order thinking questions on various language skills. Nevertheless, researchers such as Stevens (1912), Brock (1986), Long and Sato (1983) reported a predominance of factual recall questions that are associated with lower order thinking skills. Despite the cognitive element of Content and Language Integrated Learning (CLIL), represented in Coyle’s (2002) 4C’s Framework, these findings are consistent with the results presented by Dalton-Puffer (2007) or Yassin et al. (2010) in CLIL classrooms. However, studies focusing on the cognitive level of CLIL teacher questions are rare. The focal point of this thesis is to investigate the cognitive and knowledge spectrum of teachers’ questions in six Austrian CLIL Physics classrooms, using Bloom’s Revised Taxonomy (BRT). In the quantitative part, teacher questions are being classified according to different question types, and categorized within both dimensions of BRT. This analysis on the one hand provides an insight into the distribution of CLIL teacher questions across the Cognitive Process and Knowledge dimension of BRT. On the other hand, the study shows whether or not a correlation between question typologies and the categories of BRT exists, and whether specific kinds of questions represent reliable indicators for stimulating longer student responses. Therefore, students’ responses in form of question-answer pairs were additionally analyzed in relation to response length and cognitive level as well as knowledge type, corresponding to the categories of BRT. In general, the findings of this study support the findings of the abovementioned authors, indicating a prevalence of teacher questions asking for facts connected to the lower categories within both dimensions of BRT. Consequently, short student answers were mainly provided for factual recall questions. However, the analysis also showed that especially in the Cognitive Process dimension teacher questions beyond Remember (category 1) positively influenced response length, thus eliciting longer student answers. In the light of these findings, greater awareness of the influence of classroom questions on students’ output should be encouraged among educators. Especially teachers involved in CLIL programmes should reflect upon their questioning practices in order to capture the very essence of CLIL, which emphasizes communication as well as cognition.  

Schlagwörter in Englisch

CLIL Physics / Bloom’s Revised Taxonomy / Knowledge dimension / Cognitive Process dimension / Bloom’s Taxonomy / teacher questions / student answers / length of answers / open questions / closed questions / referential questions / display questions / meaningful learning

Abstract in German

Seit Sokrates herrscht Konsens darüber, dass Fragen einen erheblichen Einfluss auf das Lernen haben. Unzählige Studien untersuchten in Schulklassen nicht nur den Einfluss von LehrerInnenfragen, sondern auch welche Art von Fragen sinnhaftes Lernen unterstützt sowie zu einem tiefen Verständnis beiträgt. Mehrere wissenschaftliche Publikationen (siehe Taylor et. al. 2003; Llinares & Pascual Peña 2015; Cole & Williams 1973; Redfield & Rousseau 1981) zeigten einen positiven Einfluss von Fragen höherer Ordnung auf unterschiedliche Sprachfertigkeiten. Dennoch verzeichneten Forscher, beispielsweise Stevens (1912), Brock (1986), Long und Sato (1983) eine Prävalenz von Wissensfragen, die mit kognitiv niedrigeren Niveaus assoziiert werden. Trotz des kognitiven Elements von CLIL (Content and Language Integrated Learning), vertreten im vierdimensionalen Rahmenkonzept von Coyle (2002) und bekannt unter dem Namen 4C’s Framework, zeigten die Forschungen von Dalton-Puffer (2007) oder Yassin et al. (2010) in CLIL Klassen ähnliche Ergebnisse. Dennoch gibt es nur eine beschränkte Anzahl von Studien, die den kognitiven Bereich von CLIL-LehrerInnenfragen erforschten. Der Schwerpunkt dieser Diplomarbeit liegt in der Untersuchung von LehrerInnenfragen aus sechs österreichischen CLIL-Physikstunden. Sowohl das kognitive Spektrum als auch die Wissensbandbreite von LehrerInnenfragen werden mithilfe der revidierten Bloom’schen Taxonomie (Bloom’s Revised Taxonomy, BRT) kategorisiert und analysiert. Im quantitativen Teil der Arbeit werden LehrerInnenfragen nach Fragetypus klassifiziert und innerhalb beider Dimensionen der revidierten Taxonomie kategorisiert. Diese Analyse ermöglicht einerseits eine Einsicht in die Verteilung der CLIL-LehrerInnenfragen innerhalb der kognitiven Prozess- sowie Wissensdimension der Taxonomie. Andererseits soll die Untersuchung aufzeigen, ob eine Korrelation zwischen Fragetypologien und den Kategorien der Taxonomie besteht und inwieweit bestimmte Fragetypen sich als verlässliche Indikatoren erweisen, um längere SchülerInnenantworten hervorzurufen. Deshalb wurden auch SchülerInnenantworten in Form von Frage-Antwort-Paaren in Betracht gezogen und hinsichtlich Antwortlänge sowie kognitiver Ebene und Wissensform, entsprechend den taxonomischen Kategorien, untersucht. Im Allgemeinen unterstützen die Ergebnisse dieser Studie die Erkenntnisse derjenigen Autoren, die auf ein Vorherrschen von Wissensfragen, die mit den niedrigsten Kategorien innerhalb beider Dimensionen der Taxonomie zusammenhängen, hinweisen. Jedoch zeigte die Analyse auch, dass sich taxonomisch komplexere LehrerInnenfragen vor allem in der kognitiven Prozessdimension positiv auf die Länge der SchülerInnenantworten auswirkten, d.h. längere Antworten hervorbrachten. Im Hinblick auf diese Ergebnisse ist es wichtig, LehrerInnen über den Einfluss ihrer eigenen Fragen möglichst früh in der Ausbildung aufzuklären. Vor allem jene Lehrerinnen und Lehrer, die in CLIL-Programmen mitwirken, sollten ihren Gebrauch von Fragen reflektieren, um den Wesenskern von CLIL, welcher sowohl Kommunikation als auch Kognition betont, zu erfassen.

Schlagwörter in Deutsch

CLIL-Physik / revidierte Bloom’sche Taxonomie / Wissensdimension / kognitive Prozessdimension / Bloom’sche Taxonomie / Lehrerinnenfragen / Lehrerfragen / Antworten / Antwortlänge / offene Fragen / geschlossene Fragen / sinnhaftes Lernen

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Fischer, Patricia
Title: The application of Bloom's Revised Taxonomy in Austrian CLIL Physics lessons
Subtitle: an analysis of teacher questions
Umfangsangabe: 119 S. : graph. Darst.
Institution: University of Vienna
Faculty: Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Publication year: 2015
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Dalton-Puffer, Christiane
Assessor: Dalton-Puffer, Christiane
Classification: 17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.49 Angewandte Sprachwissenschaft: Sonstiges
AC Number: AC12611182
Item ID: 37501
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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