Universitätsbibliothek Wien

Student motivation in CLIL - a case study in an upper secondary technical college in Austria (HTL)

Fuchs, Theresa (2015) Student motivation in CLIL - a case study in an upper secondary technical college in Austria (HTL).
Diplomarbeit, University of Vienna. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Smit, Ute

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29312.87484.521369-5
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Abstract in English

Research indicates that a positive attitude towards foreign language learning and high motivation extremely enhance achievement. High task motivation probably leads to a positive learning outcome, while low task motivation might hinder proper learning. Therefore, a motivated learner is more likely to reach a high level of language competence than somebody who is not. The Content and Language Integrated Learning (CLIL) classroom incorporating bilingual teaching and learning may act as motivational basis and gives the students the chance to develop sophisticated speaking skills, fluency and a broad vocabulary range. The main incentive to carry out the present study was hence to get insights on student motivation for the English language and the content in the context of CLIL, and to find out whether CLIL as a teaching concept acts as motivation boost. Therefore, a field study was carried out in an Austrian upper secondary technical college (HTL). The 119 participants (between 16 and 18 years old) were separated into three different student groups and filled out a questionnaire: Group 1, consisting of CLIL students who experienced one year of CLIL (4th forms); group 2, consisting of students who did not yet have any CLIL lessons (3rd forms); and group 3, consisting of students who had English as language of instruction since first grade (EAA 3rd and 4th form). The employed questionnaire is based on modified motivational concepts by other researchers and contains fourteen different categories; all concerned with motivation. The general impression on motivation to learn English was rather positive amongst the entire student population (N = 119). However, when each group was analysed separately, a different picture presented itself. It became evident that the EAA classes were much more strongly motivated than the CLIL fourth forms and that CLIL boosted the speaking confidence of the CLIL fourth forms less than all other groups. EAA as well as CLIL third forms had a more positive attitude towards learning English in general and CLIL fourth forms seemed to be least intrinsically motivated from all three groups. While content interest was generally high amongst all students and the majority liked it that content was taught in English, the fourth form CLIL students’ motivation to learn the content was clearly not enhanced by the use of English. Moreover, external factors influenced the motivation in CLIL groups more strongly than in the EAA group and even though none of the students seemed to be particularly afraid to talk in English, anxiety was lowest amongst the EAA group. 101 Clear differences between the EAA group and the CLIL groups and between the CLIL third and fourth forms were found. In order to be able to fully understand and explain these differences, more research would be needed.

Schlagwörter in Englisch

CLIL / Content and Language Integrated Learning / student motivation / motivation / case study / Austria / upper secondary technical college

Abstract in German

Forschungen haben gezeigt, dass eine positive Einstellung und hohe Motivation das Erlernen einer Fremdsprache ungemein erleichtern, und zu einer verbesserten Leistung führen. Hohe Motivation für eine Aufgabe führt wahrscheinlich zu einem positiven Lernerfolg, während niedrige Motivation das Lernen behindern kann. Daher ist ein motivierter Lerner/eine motivierte Lernerin eher im Stande, ein hohes Maß an Sprachkompetenz zu erreichen, als jemand, der/die nicht motiviert ist. Der Content and Language Integrated Learning (CLIL) Unterricht bezieht bilinguales Lehren und Lernen mit ein und kann somit als Motivationsbasis fungieren, die den Schülern/Schülerinnen die Möglichkeit gibt, ein höheres Sprachniveau, Flüssigkeit beim Sprechen und ein breiteres Vokabular zu entwickeln. Der Hauptanreiz für die Durchführung der vorliegenden Studie war es daher, Erkenntnisse über die Motivation der Schüler/Schülerinnen für die englische Sprache und den Lernstoff im CLIL Unterricht zu bekommen, und infolge dessen herauszufinden, ob das Unterrichtskonzept CLIL ein Motivationsschub sein kann. Dazu wurde eine Feldstudie an einer österreichischen technischen Sekundarschule (HTL – Höhere technische Lehranstalt) durchgeführt. Die 119 Teilnehmer/Teilnehmerinnen, die zwischen 16 und 18 Jahren alt waren, wurden in drei verschiedene Gruppen unterteilt und füllten einen Fragebogen aus: Gruppe 1 bestand aus CLIL Schülern/Schülerinnen, die bereits 1 Jahr CLIL Unterricht gehabt hatten (4. Klassen), Gruppe 2 bestand aus Schülern/Schülerinnen, die noch nicht in CLIL unterrichtet worden waren (3. Klassen), und Gruppe 3 bestand aus Schülern/Schülerinnen, die den Englisch-Zweig gewählt und seit der 1. Klasse Englisch als Unterrichtssprache hatten (EAA 3. und 4. Klasse). Der verwendete Fragebogen basiert auf modifizierten Motivationskonzepten anderer Forscher/Forscherinnen und enthält vierzehn verschiedene Parameter, die alle Motivation betreffen. Der allgemeine zur Motivation Englisch zu lernen war unter der gesamten Schüler- /Schülerinnenpopulation (N = 119) positiv. Als jedoch jede Gruppe einzeln analysiert wurde, präsentierte sich ein anderes Bild. Es zeigte sich, dass die EAA Klassen viel stärker motiviert waren als die 4. Klassen CLIL und dass CLIL das Sprech-Selbstbewusstsein der 4. Klassen weniger förderte als das aller anderen Gruppen. Die EAA Klassen sowie die 3. Klassen CLIL hatten eine positivere Haltung gegenüber dem Englisch Lernen im Allgemeinen und die 4. Klassen schienen die von allen drei Gruppen am wenigsten intrinsisch Motivierten zu sein. Während das Interesse am technischen Fach in der Regel bei allen Schülern/Schülerinnen hoch war und die Mehrheit das Vortragen der technischen Inhalte auf Englisch positiv bewertete, zeichnete sich in der Gruppe der 4. Klassen CLIL kein Motivationsschub durch die 103 Verwendung der englischen Sprache ab. Darüber hinaus beeinflussten externe Faktoren die Motivation in den CLIL Gruppen stärker als in der EAA Gruppe und obwohl keiner/keine der Schüler/Schülerinnen besondere Angst beim Englisch Sprechen zu haben schien, war die Angst in den EAA Klassen am niedrigsten. Deutliche Unterschiede zeigten sich zwischen der EAA Gruppe und den CLIL Gruppen, und zwischen den 3. Klassen CLIL und den 4. Klassen. Um diese Unterschiede zur Gänze zu verstehen und erklären zu können, wäre weitere Forschung notwendig.

Schlagwörter in Deutsch

CLIL / Content and Language Integrated Learning / SchülerInnenmotivation / LernerInnenmotivation / Fallstudie / HTL / Österreich

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Fuchs, Theresa
Title: Student motivation in CLIL - a case study in an upper secondary technical college in Austria (HTL)
Umfangsangabe: 123 S. : graph. Darst.
Institution: University of Vienna
Faculty: Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw.
Universitätslehrgang (ULG):
Lehramtsstudium UF Englisch UF Französisch
Publication year: 2015
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Smit, Ute
Assessor: Smit, Ute
Classification: 81 Bildungswesen > 81.51 Lernprozess
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.04 Englische Sprache
AC Number: AC12400392
Item ID: 36269
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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