Universitätsbibliothek Wien
Universität Wien
E-Theses

Dissertation zur Kündbarkeit des österreichischen Konkordats

 Waibel, Kora (2008) Dissertation zur Kündbarkeit des österreichischen Konkordats.
Dissertation, Universität Wien. Rechtswissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Potz, Richard

[img]
Vorschau
PDF
(PDF-Viewer: z.B. GSview, Xpdf, Foxit, kpdf (Linux)
oder Adobe Acrobat Reader)
705Kb
Dokumentenart:Hochschulschrift (Dissertation)
AutorInnen:Waibel, Kora
Titel:Dissertation zur Kündbarkeit des österreichischen Konkordats
Untertitel:über Möglichkeiten und Folgen einer Abschaffung des Vertrags zwischen der Republik Österreich und dem Heiligen Stuhl vom 5. Juni 1933
Umfangsangabe:141 S.
Institution:Universität Wien
Fakultät:Rechtswissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr:2008
Klassifikation:86 Recht > 86.97 Kirchenrecht
Schlagwörter in Deutsch:Konkordat / österreichisches Konkordat 1933 / völkerrechtlicher Vertrag / Rechtsstellung der katholischen Kirche in Österreich / Religionsrecht / Völkerrecht /
Abstract in Deutsch:Die vorliegende Untersuchung zur Kündbarkeit des österreichischen Konkordats blickt zunächst kurz zurück auf die Geschichte der katholischen Kirche in Österreich und der jeweiligen völkervertraglichen Ausgestaltung der Beziehung zwischen Staat und Kirche. Ausgehend von der im November 2005 konkret erhobenen Forderung nach einer ersatzlosen Abschaffung des Konkordats werden Endigungsmöglichkeiten der bestehenden Verträge mit dem Heiligen Stuhl geprüft und die zu erwartenden Folgen einer Abschaffung für die Rechtsstellung der katholischen Kirche aufgezeigt. Dabei kommt die Arbeit zum Schluss, dass eine ordentliche Kündigung des österreichischen Konkordats nicht möglich ist und eine Endigung der Vertragsbeziehung mit dem Heiligen Stuhl lediglich im Einvernehmen mit dem Apostolischen Stuhl beziehungsweise im Wege des Vertragsbruchs erreichbar wäre. Weiters stellt sie fest, dass eine Abschaffung der völkerrechtlichen Verträge mit dem Heiligen Stuhl als Mittel zur Beseitigung der Privilegierungen der katholischen Kirche beziehungsweise zur Rückdrängung ihrer Möglichkeiten zur Einflussnahme ungeeignet ist, da zahlreiche Bestimmungen im österreichischen Rechtsbestand derzeit die einst konkordatär eingeräumten Rechte garantieren. Im Sinne einer paritätischen Gleichstellung der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften ist es daher angezeigt eine einvernehmliche Vertragsauflösung mit dem Heiligen Stuhl anzustreben und unter Beteiligung der katholischen Kirche ein „Katholikengesetz“ auszuarbeiten, das lediglich innerstaatliche Geltung besäße.
Sprache:Deutsch
BetreuerIn:Potz, Richard
1. BeurteilerIn:Potz, Richard
2. BeurteilerIn:Kolonovits, Dieter
Approbationsdatum:24 November 2008
PDF-Layout:Ident mit Druckausgabe der Hochschulschrift
AC-Nummer:AC07453083
Dokumenten-ID:3238
Urheberrechtshinweis:Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

Nur für AdministratorInnen: Dokument bearbeiten