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The impact of leaving group variation on the anticancer activity of molybdenocene-based complexes

Reikersdorfer, Marlene (2014) The impact of leaving group variation on the anticancer activity of molybdenocene-based complexes.
Masterarbeit, Universität Wien. Fakultät für Chemie
BetreuerIn: Keppler, Bernhard

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29373.30038.292254-6
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Abstract in Englisch

Cancer is among the three leading causes of death worldwide. The discovery of cisplatin and its application as a chemotherapeutic gained a lot of attention. Cisplatin, carboplatin and oxaliplatin are worldwide approved metal-based anti-cancer drugs, however, they all display severe side effects. Other drawbacks are the intrinsic resistance of some tumours and the acquired resistance. In order to reduce the side effects and circumvent these drawbacks complexes with other metal centres have been investigated. In 1979 Köpf and Köpf-Maier tested a group of metallocenes Cp2MX2 on a variety of tumour cells and revealed that these compounds exhibite antitumor activity with less toxic effects than cisplatin. Titanocene was found to be the most active of the tested metallocenes. Titanocene dichloride entered clinical trials but was abandoned due to its low efficacy vs. toxicity. In contrast the Cp rings of molybdenocene dichloride possesses a good hydrolytic stability, but in aqueous solution the labile chloride ligands are rapidly replaced. The aim of this master thesis was to substitute chlorido ligands of molybdenocene dichloride with different bioactive ligands and analyse the impact on stability in aqueous solution, interaction with biomolecules and anticancer activity. These ligands include picolinic acid, pyrone, naphthoquinone and flavone derivatives. Characterisation of ligands and complexes were carried out by standard analytical methods and the stability in aqueous solution was investigated. The cytotoxicity of the compounds was determined by colorimetric MTT assays in different human cancer cell lines. The interaction with human serum albumin was investigated using fluorescence spectroscopy and ICP-MS measurements.

Schlagwörter in Englisch

molybdenocene dichloride / biologically active ligands / anticancer activity

Abstract in Deutsch

Krebs ist weltweit eine der drei häufigsten Todesursachen. Die Entdeckung von Cisplatin und dessen Anwendung als Chemotherapeutikum erweckte viel aufsehen und neben Cisplatin sind Carboplatin und Oxaliplatin weltweit als metallbasierende Chemotherapeutika zugelassenen. Allerdings weisen diese Verbindungen ein breites Spektrum an Nebenwirkungen auf. Weitere Nachteile sind intrinsische oder erworbene Resistenzen von Tumoren. Um die Nebenwirkungen zu reduzieren und das Aktivitätsspektrum zu erweitern wurden Komplexe mit andern Metallzentren auf ihre Zytotoxizität untersucht. In 1979 untersuchten Köpf und Köpf-Maier eine Gruppe von Metallocenen Cp2MX2 auf ihr zytotoxisches Potential. Diese Verbindungen wurden an verschiedenen Tumorzelllinien getestet und dabei herausgefunden, dass die getesteten Metallocene eine vielversprechende Aktivität mit geringeren toxischen Effekten als Cisplatin besitzen. Titanocendichlorid, die aktivste Verbindung der untersuchten Serie, wurde in klinischen Testphasen untersucht, aber aufgrund der zu geringen Effizienz im Vergleich zur Toxizität wurde die Studie abgebrochen. Im Gegensatz zu Titanocene zeigen die Cp Ringe des analogen Molybdenkomplexes eine gute hydrolytische Stabilität, allerdings werden die zwei labilen Chloridoliganden sehr schnell unter physiologischen Bedingungen ausgetauscht. Das Ziel der Masterarbeit war die Substitution der leicht hydrolysierbaren Chlorliganden von Molybdenocendichlorid mit unterschiedlichen bioaktiven Chelatliganden und deren Einfluss auf die Stabilität in wässriger Lösung, die Interaktion mit Biomelekülen und die Zytotoxizität zu bestimmen. Als Ligandensysteme wurden Picolinsäure, Pyron-, Naphthochinon- und Flavon-Derivate verwendet. Die Charakterisierung der Liganden und Komplexe wurde mittels verschiedener analytischer Methoden durchgeführt. Die Stabilität der Verbindungen in wässriger Lösung analysiert und Voruntersuchungen bezüglich der Zytotoxizität wurden in verschiedenen Zelllinien mittels MTT-Tests durchgeführt. Außerdem wurde die Interaktion mit HSA mittels Fluoreszenzspektroskopie und ICP-MS Messungen untersucht.

Schlagwörter in Deutsch

Molybdenocendichlorid / biologisch aktive Liganden / Anti-Krebs Aktivität

Dokumentenart: Hochschulschrift (Masterarbeit)
AutorIn: Reikersdorfer, Marlene
Titel: The impact of leaving group variation on the anticancer activity of molybdenocene-based complexes
Umfangsangabe: 1, 84 S. : Ill., graph. Darst.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Chemie
Publikationsjahr: 2014
Sprache: eng ... Englisch
BetreuerIn: Keppler, Bernhard
BeurteilerIn: Keppler, Bernhard
Klassifikation: 35 Chemie > 35.60 Metallorganische Verbindungen
35 Chemie > 35.43 Koordinationsverbindungen, Komplexchemie
AC-Nummer: AC12023243
Dokumenten-ID: 31978
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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