Universitätsbibliothek Wien

Der sogenannte Aggsbacher Altar aus dem Oeuvre Jörg Breu d. Ä. in seinem historischen und kunsthistorischen Kontext

Adam, Sigrid (2008) Der sogenannte Aggsbacher Altar aus dem Oeuvre Jörg Breu d. Ä. in seinem historischen und kunsthistorischen Kontext.
Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Dachs-Nickel, Monika
Gesperrt bis: 28 Oktober 2011
Keine Volltext-Freigabe durch VerfasserIn.

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30021.74956.815965-7
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Abstract in Deutsch

ABBILDUNGEN: nur in PRINTAUSGABE! -- Den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit bildet das in der bisherigen Literatur als Aggsbacher Altar bekannte Werk Jörg Breus d. Ä., das sich als seine frühest nachweisbare Arbeit aus dem Jahre 1501 auszeichnet. Von den noch erhaltenen Gemälden mit Marien- und Passionsszenen werden heute vier doppelseitig bemalte Tafeln im Stiftsmuseum des Augustiner-Chorherrenstifts in Herzogenburg und zwei Tafeln im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg verwahrt. Während Jörg Breus vermutlichem Aufenthalt in Krems um 1496 bis 1502 entstanden drei Altäre für niederösterreichische Klöster in Zwettl, Aggsbach und mutmaßlich für Melk, wobei nur das für die Kartause Aggsbach geschaffene Werk signiert und datiert ist und es sich bei den anderen Altären um Zuschreibungen handelt. In einem stilkritischen Vergleich der Tafeln werden Divergenzen ergründet, die in eine Unterteilung der Aggsbacher Tafeln in zwei Zyklen mündete. Kongruente Einflüsse diverser Künstler – einerseits von Dürer, Schongauer, vom Schottenmeister, von Pacher und Polack, andererseits durch niederländische Meister wie Rogier van der Weyden oder Hugo van der Goes – lassen darauf schließen, dass sich Breu nicht nur an einem Künstler oder einer Schule orientierte. Durch die wechselvolle Geschichte des Aggsbacher Archivs nach der josephinischen Klosteraufhebung haben sich bislang keine Dokumente erhalten, aus denen hervorgeht, ob die Tafeln in Aggsbach noch einem Altar zugehörig waren, da es im ausgehenden 17. Jahrhundert zu Umgestaltungen des Kirchenraums gekommen ist. Die Frage, ob sich noch weitere Tafeln Jörg Breus erhalten haben, die stilistisch zu jenen in Herzogenburg und Nürnberg passen und damit weitere Aufschlüsse über das ursprüngliche Aussehen des Altars respektive der Altäre geben, muss bis dato offen bleiben und ist ein Desiderat an zukünftige Auseinandersetzungen mit dem Schaffen dieses Malers.

Schlagwörter in Deutsch

Jörg Breu d. Ä. / Kartause Aggsbach / Spätgotik / Tafelmalerei / Österreich / Bayern

Schlagwörter in Englisch

Jörg Breu the Elder / Chartreuse Aggsbach / late Gothic / panel painting / Austria / Bavaria

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Adam, Sigrid
Titel: Der sogenannte Aggsbacher Altar aus dem Oeuvre Jörg Breu d. Ä. in seinem historischen und kunsthistorischen Kontext
Umfangsangabe: 121 S, [ca. 50] Bl. : zahlr. Ill.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr: 2008
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Dachs-Nickel, Monika
BeurteilerIn: Dachs-Nickel, Monika
Klassifikation: 20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines
20 Kunstwissenschaften > 20.01 Geschichte der Kunstwissenschaften
AC-Nummer: AC07089966
Dokumenten-ID: 3133
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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