Universitätsbibliothek Wien

Erwartungen an die Pflege und empirische Untersuchung über Pflegevorsorge

Mandl, Helga (2009) Erwartungen an die Pflege und empirische Untersuchung über Pflegevorsorge.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
BetreuerIn: Novak-Zezula, Sonja

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DOI: 10.25365/thesis.3128
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29531.41980.352269-5

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Abstract in German

Nach all den vorliegenden Ergebnissen kann man zusammenfassend sagen, dass Bezug nehmend auf meine Forschungsfrage, die Erwartungen bezüglich der eigenen Pflege im Alter im derzeitigen Modus nicht erfüllt werden können. Der Bevölkerung dürfte dies nach den vorliegenden Ergebnissen auch bewusst sein, es erfolgte jedoch noch kaum eine Verhaltensänderung diesbezüglich. Warum das so ist, versuchte ich durch theoretische Überlegungen zu hinterfragen. Das allgemeine Wissen als Basis, und der große Informationsbedarf beziehungsweise bestehende Informationslücken stellen für mich eine Erklärung, von sicher vielen einfließenden Teilaspekten, dar. Die Konsumentensouveränität könnte einen Teil dazu beitragen, um im krankenden Gesundheitssystem neue Wege beschreitbar zu machen auf der Anbieter- wie auf der Nachfrageseite. Der bereits in Deutschland durchgeführte Konsumentensouveränitätstest wäre vielleicht für Österreich auch eine Überlegung zur Durchführung wert.Das angeführte Disease Management, als eine Möglichkeit, um die Patientensouveränität zu steigern, könnte weiter ins Auge gefasst werden.Ebenso das Modell des Sozialen Marketings zur Dynamisierung von Gesundheitsprozessen durch strategische Bildung von Netzwerkstrukturen, wie auch das erwähnte CCC-Modell. Ebenso die Ausführungen von Dr. Werner Kerschbaum zum Neuorientierungsbedarf der Pflege und zur Anregung, den Kundenwunsch in den Mittelpunkt zu stellen, sehe ich als interessante Vorschläge, die zum Überdenken auffordern.Die meisten der Befragten hoffen weiter auf staatliche Hilfe obwohl das Vertrauen in die Politik kein großes ist. Viele geben Unzufriedenheit zur derzeitigen Lage von Pflege und Pflegevorsorge an. Wissen aber dazu keine individuelle Lösung. Angeraten wird jedoch von allen eingebrachten Beratungsseiten, dass eine Pflegevorsorge in Zukunft unumgänglich sein wird, sowohl für den Einzelnen als auch auswirkend auf das gesamte Gesundheitssystem.Nach Abschluss all der theoretischen Anführungen und der durchgeführten Erhebung sehe ich aus der Sicht der Pflegewissenschaft hier große Chancen, um im Pflege wie im gesamten Gesundheitsbereich mögliche Verbesserungsvarianten auszuprobieren und diese den aktuellen Bedürfnissen des Einzelnen wie den verschiedenen Gesundheitsbereichen optimal ein- und umzusetzen.Der Weg ist das Ziel und in diesem Sinne hoffe ich auf eine weiterhin gute Entwicklung der Pflege im österreichischen Gesundheitssystem.

Schlagwörter in Deutsch

Konsumentensouveraenitaet / Pflegevorsorge

Abstract in English

From the results on hand and with respect to the study subject it can be concluded that the expectations concerning care for the elderly are not sufficiently satisfied under the current circumstances. Although most people are aware of it - according to the findings -, this fact has not yet resulted in a change of behaviour.I try to question this attitude through my theoretical considerations. The basic general knowledge as well as the great need for and the lack of information provide an explanation for me that represents part of many aspects.The consumer sovereignty could contribute to the breaking of new grounds on both the supply and the demand side of the sick health-care system. The consumer sovereignty survey in Germany could provide a valid example for Austria too.The mentioned Disease Management could be envisaged as a possibility to increase patient sovereignty.Equally, the model of Social Marketing for the dynamic sampling of health-care processes through strategic formation of network structures like the mentioned CCC model.Furthermore I regard the explanations of Dr. Werner Kerschbaum for the need of reorientation of care and the suggestion to focus on customer preference as interesting proposals for reconsideration.Most of the respondents still hope for government support although confidence in politics is low. Many are discontent with the current situation of care and provision for care but have no individual answer to the problem. All mentioned advisory services suggest that a provision for care will be indispensable in the future both for individuals and for the whole health-care system.From all the theoretical considerations and the survey I see a fair chance for the testing of improvements in the field of care and health-care and by way of their implementation to cater for the current needs of both individuals and the whole health-care system.The journey is the reward! In this spirit I hope for a continuing good development of care in the Austrian health-care system.

Schlagwörter in Englisch

consumer sovereignty / provision for care

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Mandl, Helga
Title: Erwartungen an die Pflege und empirische Untersuchung über Pflegevorsorge
Umfangsangabe: 157 S. : graph. Darst.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Publication year: 2009
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Novak-Zezula, Sonja
Assessor: Novak-Zezula, Sonja
Classification: 44 Medizin > 44.63 Krankenpflege
AC Number: AC07611479
Item ID: 3128
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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