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Habitat preferences of Little Bitterns Ixobrychus minutus breeding in wetlands embedded in an urban habitat matrix

Scheckenhofer, Christine (2013) Habitat preferences of Little Bitterns Ixobrychus minutus breeding in wetlands embedded in an urban habitat matrix.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Lebenswissenschaften
BetreuerIn: Schulze, Christian

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DOI: 10.25365/thesis.30267
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29729.35722.416859-7

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Abstract in English

The Little Bittern Ixobrychus minutus is an endangered species with priority conservation status at a European level. The causative factors threatening the species are predominantly of anthropogenic nature, including habitat fragmentation and destruction, as well as disturbance through human recreational activities. Therefore, the Little Bittern population in and around the city of Vienna is remarkable in two respects: (1) many breeding pairs occupy territories located in areas of relatively high anthropogenic disturbance; (2) many breeding sites are situated at isolated and very small water bodies. To shed light on this apparent contradiction, the current study investigated the habitat requirements of Little Bitterns in the state of Vienna. To measure habitat suitability, the study first compares the characteristics of occupied vs. unoccupied water bodies in 2006. Secondly, the study compares 2006 data with previously published records in order to analyse continuity of occupancy as a measure of habitat quality. Results show that even water bodies with small reed bed areas (0.07 ha) are occasionally used by the Little Bittern as a breeding habitat in Vienna. However, the probability of colonisation and the number of territories rise with increasing reed bed area: For a reed bed area in Vienna to have a 50% chance of attracting Little Bitterns to breed, it must be no smaller than 0.65 ha. The degree of isolation of water bodies from water bodies with Little Bittern occurrence did not significantly influence their likelihood of colonization. Similarly, human disturbance was not found to have any detectable effect on the occurrence of Little Bitterns. The city of Vienna shows the largest known breeding population of Little Bittern in Austria. Therefore it is still essential to protect even small existing reed beds.

Schlagwörter in Englisch

Little Bittern / Ixobrychus minutus / habitat fragmentation / habitat isolation / habitat requirements / conservation / Vienna

Abstract in German

Die Zwergdommel Ixobrychus minutus ist eine europaweit gefährdete und prioritär geschützte Art. Die Gefährdungsfaktoren sind primär anthropogener Natur wie Lebensraumzerschneidung und –zerstörung sowie Störung durch Freizeitaktivitäten. Deshalb ist das Vorkommen der Zwergdommel im Wiener Stadtgebiet aus zweierlei Hinsicht bemerkenswert: (1.) Viele Brutpaare besetzen Territorien in Bereichen mit einem relativ hohen Grad an anthropogener Störung und (2.) bei vielen Gewässern handelt es sich um Bruthabitate, die hochgradig isoliert und sehr kleinräumig sind. Angesichts dieses scheinbaren Wiederspruchs soll die vorliegende Studie die Habitatansprüche der Zwergdommel in Wien untersuchen. Als Maß für die Eignung als Bruthabitat wurden zuerst die Eigenschaften von besiedelten zu nicht besiedelten Gewässern im Untersuchungsjahr 2006 verglichen. Weiters wurden die 2006 erhobenen Daten mit früher publizierten verglichen um die Kontinuität der Besetzung als Maß für die Habitateignung heranzuziehen. Die Ergebnisse zeigten, dass selbst Gewässer mit kleinen Schilfflächen (0,07 ha) gelegentlich von der Zwergdommel als Bruthabitat in Wien genutzt werden. Die Wahrscheinlichkeit der Besetzung und die Zahl der Territorien erhöhen sich jedoch mit steigender Gewässer- und Schilffläche. Für eine 50%ige Eignung eines Wiener Gewässers als Bruthabitat muss es eine Schilffläche von mindestens 0,65 ha aufweisen. Der Grad der Isolation eines Gewässers von Gewässern mit einem Vorkommen der Zwergdommel wirkte sich nicht auf die Wahrscheinlichkeit der Besiedlung aus. Genauso konnte kein signifikanter Einfluss anthropogener Störung auf das Vorkommen der Zwergdommel nachgewiesen werden. Da die Stadt Wien das größte bekannte Brutvorkommen der Zwergdommel in Österreich aufweist, ist der Schutz selbst kleiner vorhandener Schilfbestände von großer Bedeutung.

Schlagwörter in Deutsch

Zwergdommel / Ixobrychus minutus / Lebensraumzerschneidung / Isolation / Habitatansprüche / Schutz / Wien

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Scheckenhofer, Christine
Title: Habitat preferences of Little Bitterns Ixobrychus minutus breeding in wetlands embedded in an urban habitat matrix
Subtitle: a case study from Vienna, Austria
Umfangsangabe: 31 S. : graf. Darst., Kt.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Lebenswissenschaften
Publication year: 2013
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Schulze, Christian
Assessor: Schulze, Christian
Classification: 42 Biologie > 42.90 Ökologie: Allgemeines
42 Biologie > 42.83 Aves
43 Umweltforschung, Umweltschutz > 43.31 Naturschutz
42 Biologie > 42.65 Tiergeographie, Tierökologie
AC Number: AC11604407
Item ID: 30267
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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