Universitätsbibliothek Wien

Heavy metals in different compartments of the Wienfluss and Schwechat River

Kopp, Dietmar Franz (2013) Heavy metals in different compartments of the Wienfluss and Schwechat River.
Masterarbeit, Universität Wien. Fakultät für Chemie
BetreuerIn: Krachler, Regina

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29120.83796.309662-2
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Abstract in Englisch

For this masterwork heavy metal measurements were executed using a PinAAcleTM 900Z atomic absorption spectrometer. The first practical part consisted on achieving a reliable calibration and defining the limit of detection for lead, copper, cadmium, nickel and chromium. The analysis of certified reference material from the National Research Council Canada, including marine sediment (PACS-2), fish protein (DORM-3) and fish liver (DOLT-3) were performed to validate the methods used. The measurement of sediment, biofilm, moss, fish and fish parasites samples from the Wienfluss and the Schwechat River completed the practical work. The results showed an infrequent lead accumulation in riverine sediment, particularly in the Wienfluss Stadtpark. In addition, the lead accumulation in the biofilm increased. The moss samples from the Wienfluss and the Schwechat River also indicated a HM accumulation. This demonstrates that moss and biofilms serve as bioindicator for HM. The fish results presented a higher HM accumulation in liver than in muscle tissue. The highest HM content of copper in the liver tissues indicated that this HM is essential for living functions. The extreme high lead accumulation in fish parasites from the acanthocephalan species Pomphorhynchus laevis confirmed that these fish parasites are included within the routes of fish HM detoxification. The infected fish counted a lead content below the LOD in the muscle tissue. The fish from where the parasite with the highest lead accumulation came, revealed a lead accumulation in the muscle tissue under the LOD. Fish parasites can accumulate extremely high amounts of lead without being harmed.

Schlagwörter in Englisch

Heavy metals / Wienfluss / Schwechat River / Sediment / Biofilm / Moss / Fish parasites / Fish muscle / Fish liver / Graphite furnace atomic absorption spectrometry

Abstract in Deutsch

Im Rahmen dieser Masterarbeit wurden Schwermetallmessungen an einem Graphitrohr Atomabsorptionsspektrometer der Firma PerkinElmer® durchgeführt. Die zu untersuchenden Kompartimente setzten sich zusammen aus Sediment, Biofilm, Moos, Fische und etwaige Fischparasiten aus dem Wienfluss und der Schwechat. Das Atomabsorptionsspektrometer wurde zu Beginn der Arbeit verwendet, um die Nachweisgrenzen der verschiedenen Schwermetalle wie Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel und Chrom abzuklären. Weiteres wurden Analysen von zertifizierten Referenzmaterialien des National Research Council Canada (NRCC) wie PACS-2 (Meeressediment), DORM-3 (Fischprotein) und DOLT-3 (Fischleber) durchgeführt, um die verwendeten Methoden zu validieren. Die Messung von bereits aufgeschlossenen Sedimentproben, Biofilm, Moos, Fische und Fischparasiten war der letzte experimentelle Teil . Die Sedimentresultate des Wienflusses zeigten eine besonders hohe Bleikonzentration im Stadtpark. Auch der Biofilm im Stadtpark wies einen hohen Bleiwert auf. Die Moosproben vom Wienfluss und der Schwechat zeigten eine Schwermetallanreicherung. Dies demonstriert die einzigartige Eigenschaft, dass Moos und Biofilm Schwermetalle anreichern und somit als Bioindikatoren herangezogen werden können. Die Fischresultate zeigten, dass sich in der Leber viel mehr Schwermetall anreichert, als im Muskelgewebe. Den höchsten Schwermetallanteil nahm das essentielle Kupfer im Lebergewebe ein. Sehr interessant war die Auswertung der Fischparasiten der Spezies Pomphorhynchus laevis, die einen extrem hohen Bleiwert aufwiesen und daher dem Fisch helfen, toxische Wirkungen diverser Schwermetalle zu neutralisieren. Im Gegensatz dazu zeigten die befallenen Fische im Muskelgewebe sehr geringe Werte. Jene Fischmuskulatur, die den Parasiten mit der höchsten Bleikonzentration in sich trug, lag sogar unter der Blei Nachweisgrenze. Es hat sich gezeigt, dass Fischparasiten enorme Bleimengen zu sich nehmen können, ohne dass es ihnen schadet.

Schlagwörter in Deutsch

Schwermetalle / Wienfluss / Schwechat / Sediment / Biofilm / Moos / Fischparasiten / Fischmuskel / Fischleber / Graphitrohr-Atomabsorptionsspektrometrie

Dokumentenart: Hochschulschrift (Masterarbeit)
AutorIn: Kopp, Dietmar Franz
Titel: Heavy metals in different compartments of the Wienfluss and Schwechat River
Umfangsangabe: 161 S. : graph. Darst.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Chemie
Publikationsjahr: 2013
Sprache: eng ... Englisch
BetreuerIn: Krachler, Regina
BeurteilerIn: Krachler, Regina
Klassifikation: 35 Chemie > 35.39 Analytische Chemie: Sonstiges
35 Chemie > 35.30 Mikroanalyse, Spurenanalyse
43 Umweltforschung, Umweltschutz > 43.12 Umweltchemie
43 Umweltforschung, Umweltschutz > 43.69 Umweltbelastung durch sonstige Ursachen
42 Biologie > 42.81 Pisces
AC-Nummer: AC11639620
Dokumenten-ID: 29011
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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