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Sanin $ells!

Hechtl, Angelika (2013) Sanin $ells!
Diplomarbeit, Universität Wien. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Poljakov, Fedor B.

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30293.10785.345669-7
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Abstract in Deutsch

Der Slogan „Sex sells“ hat seine Gültigkeit schon vor mehr als 100 Jahren im zaristischen Russland unter Beweis gestellt. In MICHAIL ARCYBAŠEVS kontroversem Roman Sanin (1907) war es jedoch nicht allein die enthaltene „Pornographie“, die die neu literarisierte Masse ansprach und dem Buch zum Kultstatus verhalf. In der vorliegenden Diplomarbeit wird die These aufgestellt, dass der Roman nicht nur Elemente der Hoch-, Unterhaltungs- und Trivialliteratur vereint, sondern auch zahl-reiche soziale Fragestellungen der Zeit reflektiert. Nach einem kurzen Überblick zu Autor und Werk und einer inhaltlichen Zusammenfassung von Sanin liegt ein Hauptaugenmerk dieser Untersuchung auf der Rezeption ARCYBAŠEVS und seines berühmtesten Textes in unterschiedlichen russischen Literaturgeschichten. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird die Frage aufgeworfen, weshalb Sanin nicht Eingang in den literarischen Kanon gefunden hat und beinahe vollständig in Vergessenheit geraten ist. Die Arbeit eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die literarische Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Russland.

Schlagwörter in Deutsch

Arcybašev, Michail Petrovič / Sanin / Skandalroman / Rezeption in Literaturgeschichten

Abstract in Englisch

Sex sells, then as now, but in the case of Mikhail Artsybashev’s controversial novel “Sanin” (1907), it was not only “pornography” that appealed to the new literate masses, turning the book into a bestseller in late imperial Russia: The given thesis stresses the point that the novel not only blends high and low culture, but also addresses a wide range of serious social issues. After providing a short overview of the author and his works, as well as a plot synopsis of “Sanin”, the study focuses on the perception of the author and his most famous novel in various studies of Russian literature Based on the findings the question is posed why “Sanin” was excluded from the canon and almost forgotten. The study allows a different view on literary culture at the beginning of the 20th century in Russia.

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Hechtl, Angelika
Titel: Sanin $ells!
Untertitel: zur Rezeption von Michail Arcybaševs Roman "Sanin"
Umfangsangabe: X, 149 S.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr: 2013
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Poljakov, Fedor B.
BeurteilerIn: Poljakov, Fedor B.
Klassifikation: 18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.53 Russische Literatur
AC-Nummer: AC10839543
Dokumenten-ID: 28134
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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