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GIS in der Virologie anhand der FSME-Ausbreitung 1970 bis 2011 in Österreich

Ferbar, Michaela (2012) GIS in der Virologie anhand der FSME-Ausbreitung 1970 bis 2011 in Österreich.
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
BetreuerIn: Kainz, Wolfgang
Gesperrt bis: 12 November 2014
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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30117.10738.105565-8
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30117.10738.105565-8

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Abstract in Deutsch

Frühsommerencephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung die durch ihre vermehrte Verbreitung in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt. Österreich war seit der Isolation des Virus in den 1930er Jahren ein Kernland der Erkrankung und verzeichnete die höchsten europaweiten Inzidenzraten. Seit der Entwicklung eines präventiven Impfstoffes und der darauf folgenden landesweiten Impfkampagne konnte die Durchimpfungsrate der Bevölkerung auf über 88 % stabilisiert werden. Heute verzeichnet Österreich als einziges Land eine sinkende Inzidenz. In dieser Studie wurde die raum-zeitliche Verteilung der FSME in Österreich untersucht. Hierbei wurden vier verschiedene Analysetechniken ausgewählt und ihre Ergebnisse miteinander verglichen. Zwei Methoden basieren auf der Aufsummierung der Anzahl der Infizierungsfälle auf eine definierte Fläche und der damit verbundenen flächenhaften Darstellung. Eine weitere Methode die angewendet wurde basiert auf einem selbsterstellten Modell das die Infizierungsfälle anhand eines definierten Radius um jedes Ereignis zusammenfasst. Die Anzahl an Fällen die in diesen Clustern zusammengefasst werden, wird in der Karte durch die Punktgröße definiert. Die vierte getestete Methode ist das Nearest Neighbor Hierarchical Clustering bei der die Cluster auf die Darstellung mittels Ellipsen reduziert wird. Die Genauigkeit der beiden flächenhaften Methoden wird durch die Grösse der definierten Fläche bestimmt während bei der Anwendung des Modells der angegebene Radius von zentraler Bedeutung ist. Bei der Nearest Neighbor Hierarchical Clustering Methode ist die benutzte Schwellendistanz und die Mindestanzahl des Clusters entscheidend für die Genauigkeit des Ergebnisses. Der Vergleich dieser Methoden stellt einen eindeutigen Unterschied in deren Detailtiefe fest, wodurch die „richtige“ Wahl der zu verwendeten Technik wesentlich durch den Verwendungszweck bestimmt wird. GIS-Analysen, welche die Raum-Zeit-Komponente sowie Attribute über die den Infektionsort umgebenden Umweltbedingungen enthalten, werden in Zukunft vermehrt eine Rolle spielen.

Schlagwörter in Deutsch

GIS / Geoinformationssysteme / Virologie / Epidemiologie

Schlagwörter in Englisch

GIS / Geoinformationssystems / Virology / Epidemiology

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Ferbar, Michaela
Titel: GIS in der Virologie anhand der FSME-Ausbreitung 1970 bis 2011 in Österreich
Umfangsangabe: 101 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Publikationsjahr: 2012
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Kainz, Wolfgang
BeurteilerIn: Kainz, Wolfgang
Klassifikation: 38 Geowissenschaften > 38.99 Geowissenschaften: Sonstiges
AC-Nummer: AC10755505
Dokumenten-ID: 25241
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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