Universitätsbibliothek Wien

Die Performances der V-Girls (1986 - 1996)

Hanzl, Elisabeth (2013) Die Performances der V-Girls (1986 - 1996).
Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Futscher, Edith

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29847.25365.524264-5
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Abstract in Deutsch

Die vorliegende Arbeit handelt von den V-Girls, einer Performance-Gruppe aus New York City, die sich aus fünf jungen Künstler*innen zusammensetzte. Martha Baer, Erin Cramer, Jessica Chalmers, Andrea Fraser und Marianne Weems waren zwischen 1986 und 1996 Teil der Gruppe; sie performten hauptsächlich im akademischen und künstlerischen Kontext, sowohl in den USA, als auch in Europa. Ihre künstlerische Praxis reichte von einer Nachahmung wissenschaftlicher Podiumsdiskussionen (1987-1992) bis hin zur Darstellung einer feministischen Selbsterfahrungsgruppe (1993-1996). Das es bis dato noch keine größere Publikation gibt, die die Gruppe und ihr Werk im Detail untersucht, ist es das erste Ziel der Diplomarbeit, einen Überblick zu dem Performances und Publikationen der V-Girls zu geben. Deren Rezeption in journalistischen, kunstkritischen und wissenschaftlichen Beiträgen wird ebenso im ersten Teil dargelegt. Außerdem bietet die Arbeit einen Einblick in die Manuskripte der V-Girls, die großteils noch unpubliziert sind. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Methode ihrer künstlerischen Praxis: der Parodie. Linda Hutcheon und Philip Auslander haben beide in den 1980ern und 1990ern ausgiebig zur Parodie und ihren spezifischen Formen in der Postmoderne publiziert. Da ihre Texte belegterweise von den V-Girls rezipiert wurden, konzentriere ich mich auf ihre Theorien sowie auf die Wechselwirkungen in den Performances. Der letzte Abschnitt des zweiten Teils interpretiert textnah die Manuskripte der V-Girls in Bezug auf deren Verwendung der Parodie. Feministische Theorie und Praxis sowie Institutionenkritik sind die drei immanenten Inhalte aller Performances und Publikationen der V- Girls. Im dritten Teil der Arbeit untersuche ich die Inhalte, Strategien sowie den theoretischen Kontext der V-Girls in Hinblick auf feministische Kritik an Patriarchat und Institution(en). Die Diplomarbeit leistet eine erste wissenschaftliche Aufarbeitung des Gesamtwerks der Performance-Gruppe. Zusätzlich zeigt sie eine spezifische Funktion der Parodie auf, deren Anwendung in den 1980ern und 1990ern, sowie die Möglichkeiten, die sie für feministische und institutionenkritische Kunst bietet.

Schlagwörter in Deutsch

Kunst / Performance / Parodie / Feminismus / feministisch / Institutionenkritik / Institutionskritik / Lecture-Performance / 1986 - 1996

Abstract in Englisch

The V-Girls were a performance group consisting of five young women, based in New York City. Martha Baer, Erin Cramer, Jessica Chalmers, Andrea Fraser, and Marianne Weems performed as "V-Girls" between 1987 and 1996, mainly at universities and art institutions, both in the U.S. and overseas in Europe. Their performance practice consisted of mimicking academic panel discussions (1987-1992) and re-presenting a feminist consciousness-raising group (1993-1996). Until recently no major publication covered the group and their work. Therefore this thesis aims to give first an overview of their performances and publications as well as of the critical reception in journalism, art criticism, and academic research. It also gives an insight into the scripts of the V-Girls' performances, which are mostly unpublished. The second part of the thesis focuses on the primary method of artistic practice applied by the V-Girls: parody. The researchers Linda Hutcheon and Philip Auslander have published extensively on parody and its specific form in postmodernism in the 1980's and 1990's — their work has been reflected by the V-Girls. Therefore I explored the theories of Hutcheon and Auslander and how they interplayed in the V-Girls' works. In the last section of the second part I interpreted the V-Girls' scripts in regard to their use of parody. Feminist theory and practice as well as institutional critique are the three immanent contents in all performances and publications of the V-Girls. In the third part of the thesis I researched their topics, strategies and theoretical context in relation to a feminist critique of patriarchy and institutions. In addition to a first critical analysis of the complete works of the performance group, the thesis also displays a specific function of parody, especially its deployment in the 1980's and 1990's and its relevance for feminist art and institutional critique.

Schlagwörter in Englisch

Art / Performance / Parody / Feminism / feminist / Institutional Critique / Lecture Performance / 1986 - 1996

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Hanzl, Elisabeth
Titel: Die Performances der V-Girls (1986 - 1996)
Untertitel: Parodie, Feminismus, Institutionenkritik
Umfangsangabe: 140 S. : Ill.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr: 2013
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Futscher, Edith
BeurteilerIn: Futscher, Edith
Klassifikation: 20 Kunstwissenschaften > 20.07 Kunstkritik, Kunstinterpretation
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft
20 Kunstwissenschaften > 20.00 Kunstwissenschaften: Allgemeines
20 Kunstwissenschaften > 20.24 Gesellschaft, Kultur
20 Kunstwissenschaften > 20.10 Kunst und Gesellschaft
AC-Nummer: AC10735904
Dokumenten-ID: 25196
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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