Universitätsbibliothek Wien

Lese- Rechtschreibschwäche - ein Mythos?

Gorczak, Dagmar (2012) Lese- Rechtschreibschwäche - ein Mythos?
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
BetreuerIn: Schenz, Christina

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29705.73029.557053-9
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Abstract in German

Das Beherrschen der Kulturtechniken Lesen und Schreiben erscheint heutzutage für den beruflichen Erfolg und die gesellschaftliche Teilhabe wichtiger denn je. Aktuelle Schulleistungsstudien machen darauf aufmerksam, dass das Bildungsziel, allen Schülern die grundlegenden Kulturtechniken beizubringen, im österreichischen Schulsystem nicht erreicht wird. Die Diplomarbeit mit dem Titel ‚Lese-Rechtschreibschwäche – Ein Mythos? Neue Analyse eines alten Problems’ betrachtet mittels hermeneutischen Zugangs das Phänomen der Lese-Rechtschreibschwäche, sowie Möglichkeiten der frühen Diagnose und Förderung von Risikokindern. Dazu werden Prädiktionsstudien, Screenings und Förderprogramme dargestellt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, bestehende diagnostische Verfahren zur Früherfassung von Lese-Rechtschreibschwäche in Bezug auf ihre wissenschaftlich-systematische Begründung zu untersuchen und ihre Anwendbarkeit im pädagogischen Alltag zu diskutieren. Weiters wird der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Maßnahmen im Kindergartenalter und im frühen Schulalter als effektiv angesehen werden können, um die Entstehung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten zu vermeiden. Durch die Darstellung von vier evaluierten Trainingsprogrammen sollen Eltern, Kindergartenpädagogen und Lehrer Impulse erhalten, um einen aktiven Beitrag zur Prävention bzw. zur frühen Intervention bei Verdacht auf Lese-Rechtschreibschwäche leisten zu können. Zudem wird speziell für Lehrkräfte aufgezeigt, welche interdisziplinären Erkenntnismodelle sich aus der Zusammenschau aktueller Interventionmöglichkeiten für die Beratung und Begleitung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten erkennen lassen.

Schlagwörter in Deutsch

Legasthenie / Lese- Rechtschreibschwäche / Risikofaktoren / Prävention / Intervention

Abstract in English

Today, mastering the cultural techniques of reading and writing seems more important than ever for achieving professional success and social participation. Current school performance studies indicate that the Austrian school system is failing to teach these basic cultural techniques to all students. The present thesis titled ‚Dyslexia – A Myth? A New Analysis of an Old Problem’ applies a hermeneutic approach to the phenomenon of dyslexia, and examines the possibilities of early diagnosis and advancement of children at risk. It also describes relevant prediction studies, screenings, and advancement programmes. The objective of the present work is to examine existing diagnostic tools for the early detection of dyslexia from the perspective of their scientific-systematic rationale and their applicability in educational practice. Moreover, the paper examines the question as to which educational measures for preschool age children and in the early school years can be considered effective in preventing the development of reading and writing difficulties. By presenting four evaluated training programmes the paper attempts to provide impulses for parents, kindergarten educators, and teachers, thus actively contributing to prevention or early intervention in cases of suspected dyslexia. In addition, it illustrates the interdisciplinary knowledge models that teachers can extract from the plethora of measures currently applied in the consulting and support of children with reading and writing difficulties.

Schlagwörter in Englisch

Dyslexia / reading and writing difficulties / risk factors / prevention / intervention

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Gorczak, Dagmar
Title: Lese- Rechtschreibschwäche - ein Mythos?
Subtitle: neue Analyse eines alten Problems
Umfangsangabe: 155 S. : Ill., graph. Darst.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Publication year: 2012
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Schenz, Christina
Assessor: Schenz, Christina
2. Assessor: Biewer, Gottfried
Classification: 80 Pädagogik > 80.31 Sprachheilpädagogik
81 Bildungswesen > 81.42 Unterrichtsorganisation, Ausbildungsorganisation
81 Bildungswesen > 81.51 Lernprozess
81 Bildungswesen > 81.52 Lernleistung
AC Number: AC09587686
Item ID: 21953
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

Urheberrechtshinweis: Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

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