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Ultrastruktur equiner Gelenksknorpel

Prieler, Thomas (2008) Ultrastruktur equiner Gelenksknorpel.
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Lebenswissenschaften
BetreuerIn: Klepal, Waltraud

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29210.29698.596164-2
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Abstract in Deutsch

Hyaliner Gelenksknorpel ist bei einigen Arten, wie Mensch, Kaninchen und Schaf bereits ausführlich beschrieben. Strukturell zeigt er ein klar definiertes Grundschema, das jedoch je nach Spezies und Lokalisation im Gelenk mechanobiologisch bedingte Unterschiede aufweist. Pferdeknorpel (equiner Knorpel) ist hingegen morphologisch noch unzureichend untersucht. Das Pferd ist in den letzten Jahren zunehmend als Versuchstier für die Knorpelbiologie herangezogen worden. Um degeneratives, traumatisch geschädigtes oder regenerierendes Knorpelgewebe morphologisch beurteilen zu können, ist es jedoch notwendig, dessen gesunden Zustand zu kennen. Das Ziel dieser Studie war es, nativen equinen Gelenksknorpel histologisch und elektronenmikroskopisch zu charakterisieren. Nach Standardisierung der geeignetsten Fixier- und Dekalzifizierungsmethoden wurden vier verschiedene Gelenke (Femurcondylus, Patella, Sprunggelenk, Ellenbogen) vergleichend morphologisch untersucht. Als Beurteilungskriterien wurden die Knorpeldicke, Matrixorganisation, Zellularität, Zellverteilung sowie intrazelluläre Charakteristika herangezogen. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchungen zeigten sich Unterschiede in der Knorpeldicke, Größe, Form und Verteilung der Chondrozyten sowie der Ausprägung der oberflächlichen Lubricinschichte zwischen den Gelenken. Generell hat sich gezeigt, dass equiner Knorpel dem humanen sehr ähnlich ist. Gewisse Unterschiede, wie die starke Ausbildung von Perizellularmatrix und Intermediärbündeln in der Superfizialzone, dürften durch die wesentlich höhere mechanobiologische Belastung der Pferdegelenke bedingt sein.

Schlagwörter in Deutsch

Equiner Gelenksknorpel / Ultrastruktur / Histologie / Morphologie / Zellbiologie / Elektronenmikroskopie / TEM / Knorpelmatrix / Chondrozyten

Abstract in Englisch

There are various studies of hyaline articular cartilage about human, rabbit and sheep. Cartilage shows a clearly defined sheme, but in some cases there are mechano-biological differences depending on species and location of the joint. The research of equine cartilage has not been done in a adequate way. In the last years the impact of the horse as an experimental animal in the cartilage biology increased. For the morphologic evaluation of degenerative, traumatically damaged or regenerate cartilage it is necassary to know the native status. The aim of this study was to characterise native equine articular cartilage in a histological and electron-microscopical way. After standardisation of the best method for fixation and decalcification, four different joints (Femurcondylus, Patella, anconal and ankle joint) have been investigated morphologically. The assessment criteria for the articular cartilage were the thickness of cartilage, the organisation of the cell matrix, the cellularity, the cell distribution and the intracellular characteristic. In the presented study there were differences in the thickness of cartilage, the dimension, the form and the arrangement of chondrocytes and the occurrence of the superficial lubricin layer between the joints. In general the study indicated that the equine cartilage is similar to human ones. In fact there are some differences, for example the obvious formation of the pericellular matrix and intermediate filaments in the superficial zone. The mechano-biological treatments of the equine joints may be one reason.

Schlagwörter in Englisch

euine articular cartilage / ultrastructure / histology / morphology / cell biology / TEM / electron microscopy / chondrocytes / cell matrix

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Prieler, Thomas
Titel: Ultrastruktur equiner Gelenksknorpel
Umfangsangabe: 44 S. : Ill.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Lebenswissenschaften
Publikationsjahr: 2008
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Klepal, Waltraud
BeurteilerIn: Klepal, Waltraud
Klassifikation: 42 Biologie > 42.15 Zellbiologie
42 Biologie > 42.84 Mammalia
42 Biologie > 42.89 Zoologie: Sonstiges
AC-Nummer: AC07461943
Dokumenten-ID: 2102
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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