Universitätsbibliothek Wien

Die Einigung der Lebenswelt(en) nach Husserl

Kronschläger, Mathis (2012) Die Einigung der Lebenswelt(en) nach Husserl.
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
BetreuerIn: Stenger, Georg

[img]
Vorschau
PDF-Dokument
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved

Download (717Kb)
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29496.56575.709465-4
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29496.56575.709465-4

Link zu u:search

Abstract in Deutsch

Die Lebenswelt in der Phänomenologie Edmund Husserls erscheint im Kontrast zur Welt der objektiven Wissenschaften auf den ersten Blick relativ homogen, wird aber bei genauerem Hinsehen in eine Pluralität von Welten aufgefächert: mit den Begriffen Um-, Nah-, Heim- und Fremdwelt wird die Binnenstruktur der Lebenswelt phänomenologisch untersucht, wobei ein Spannungsverhältnis herrscht zwischen der Pluralität der Sonderwelten und deren Einheit in der einen Lebenswelt. Wie ist diese Einheit zu denken, bzw. wie verhält sich diese Einheit zu den Differenzen der Lebenswelt? Nach einer breiteren Kontextualisierung dieser Thematik in der Phänomenologie Husserls, folgt die Diskussion dreier Möglichkeiten, die Husserl anbietet, um die Problemstellung zu lösen – diese Diskussion durch Bernhard Waldenfels, Klaus Held und Roman Dilcher ist Hauptgegenstand der vorliegenden Diplomarbeit. Das Augenmerk liegt darauf, dass die Versuche die Lebenswelt zu einen ständig in der Gefahr stehen, sie entweder zu abstrakt zu bestimmen – womit die Stärke der Lebenswelt, nämlich ihre Anschaulichkeit, verloren ginge – oder vorschnell als einen allgemeinen Zug auszugeben, was selbst ein besonderes Moment der Lebenswelt ist. Mit Held und vor allem mit Waldenfels wird versucht, Universalität und Pluralität der Lebenswelt gemeinsam zu denken.

Schlagwörter in Deutsch

Lebenswelt / Phänomenologie / Husserl, Edmund / Waldenfels, Bernhard / Interkulturelle Philosophie

Abstract in Englisch

The concept of lifeworld (Lebenswelt) in Edmund Husserl’s phenomenology seems at first glance to be rather homogenous, when addressing it as being opposed to the so-called world of the objective sciences, but on closer inspection reveals itself to be widely differentiated: with terms like Um-, Nah-, Heim- and Fremdwelt the phenomenology seeks to explore the lifeworld’s inner structure – and along with that has to face a certain tension between the plurality of special worlds (Sonderwelten) and the singularity of the lifeworld unifying them. How could one imagine this kind of unity, or rather how does it deal with the lifeworld’s differences? A wide and more general contextualization of this question in Husserl’s phenomenology will be followed by a discussion of three different methods provided by Husserl to solve this problem. The discussion of these approaches by Bernhard Waldenfels, Klaus Held and Roman Dilcher is the main part of this thesis. It focuses on the difficulties that might occur when trying to unify the lifeworld: Either it is understood in a too abstract manner, which might cause that it loses its distinctive richness, or a specific feature of the lifeworld is privileged and unduly promoted to a general principle. With Held and especially with Waldenfels the attempt will be made to think both the lifeworld’s plurality and its universality.

Schlagwörter in Englisch

Lifeworld / Phenomenology / Husserl, Edmund / Waldenfels, Bernhard / Intercultural Philosophy

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Kronschläger, Mathis
Titel: Die Einigung der Lebenswelt(en) nach Husserl
Umfangsangabe: 89 S.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Publikationsjahr: 2012
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Stenger, Georg
BeurteilerIn: Stenger, Georg
Klassifikation: 08 Philosophie > 08.25 Zeitgenössische westliche Philosophie
08 Philosophie > 08.44 Sozialphilosophie
AC-Nummer: AC09037057
Dokumenten-ID: 20499
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

Urheberrechtshinweis: Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

Dokument bearbeiten (nur für AdministratorInnen) Dokument bearbeiten (nur für AdministratorInnen)