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Social preferences in bargaining games

Steiner, Nadia (2008) Social preferences in bargaining games.
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
BetreuerIn: Weidenholzer, Simon

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29325.72368.286160-8
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Abstract in Englisch

Self-regarding preferences cannot always account for empirically observed behavior. Concerns for fairness seem to affect how people behave e.g. in bargaining games. This paper focuses on the ultimatum game and examines models of reciprocity, inequality aversion and models that combine intentional and distributional aspects. The Fehr and Schmidt model of inequality aversion (1999) is more accurate than the Bolton and Ockenfels model (2000), because it is often in line with minimax preferences. However, the concept of inequality aversion does not capture the whole story since it neglects the importance of perceived intentions. Reciprocity based models explicitly model people's reactions to infered intentions. Doing so is more intuitive from a psychological point of view, but on the other hand reduces the simplicity of the models and allows for multiple equilibria. Experimental testing shows that even (pure) reciprocity models cannot explain all the behavior empirically observed. A more complete model must combine distributional concerns and reciprocity motivation, as found in the Falk and Fischbacher model (2006) or the Charness and Rabin model (2002). They are most convincing in the context of completeness and psychological plausibility, but due to their highly complex structure they are hardly applicable to concrete game-theoretic situations.

Schlagwörter in Englisch

social preferences / reciprocity / inequality aversion

Abstract in Deutsch

In einer Vielzahl von Experimenten erwies sich, dass eine signifikante Zahl von Entscheidungsträgern sich nicht wie der üblicherweise angenommene Homo Oeconomicus verhält. Diese Arbeit untersucht, vor allem anhand des Ultimatum Spiels, verschiedene Modelle sozialer Präferenzen: Ungleichheitsaversion, Reziprozität sowie Modelle, die beide Prinzipien vereinen. Ungleichheitsaversionsmodelle haben eine simple Struktur und sind leicht anzuwenden. Das Fehr-Schmidt Modell (1999) ist dem Bolton-Ockenfels Modell (2000) meist vorzuziehen. Beide können aber nicht alle beobachteten Phänomene erklären, weil sie die Rolle von Intentionen vernachlässigen. Modelle, die auf Reziprozität basieren, modellieren explizit wie Menschen auf wahrgenommene Intentionen reagieren. Dies ist, von einem psychologischen Standpunkt betrachtet, schlüssiger, birgt aber den Nachteil größerer Komplexität der Modelle und multipler Gleichgewichte. Doch auch reine Reziprozitäts-Modelle können das in Experimenten beobachtete Verhalten nicht vollständig erklären. Die höchste Erklärungsrelevanz erzielen Modelle, die sowohl distributive Aspekte als auch aus Aktionen abgeleitete Intentionen miteinbeziehen. Beispiele dafür sind das Falk und Fischbacher Modell (2006) sowie das Charness und Rabin Modell (2002). Beide überzeugen durch größere Vollständigkeit und psychologische Schlüssigkeit, sind aber ob ihrer hohen Komplexität in konkreten Spielen schwer anwendbar.

Schlagwörter in Deutsch

soziale Präferenzen / Reziprozität / Ungleichheitsaversion

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Steiner, Nadia
Titel: Social preferences in bargaining games
Umfangsangabe: 85 S.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Publikationsjahr: 2008
Sprache: eng ... Englisch
BetreuerIn: Weidenholzer, Simon
BeurteilerIn: Weidenholzer, Simon
Klassifikation: 83 Volkswirtschaft > 83.10 Wirtschaftstheorie: Allgemeines
AC-Nummer: AC07977090
Dokumenten-ID: 2028
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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