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Fingerprints in der Archäologie

Darvish Zadeh, Ali (2012) Fingerprints in der Archäologie.
Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Neugebauer-Maresch, Christine
Gesperrt bis: 18 April 2014

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29983.60359.350261-5
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Abstract in Deutsch

Viele Forscher und Wissenschafter haben sich mit dem Thema Daktyloskopie auseinander gesetzt. Es waren vorwiegend Kriminalisten, Mediziner und Anthropologen, die für ihr Fach relevante Aspekte untersucht haben. Sie haben versucht, an Hand der Latentprints, Erkenntnisse über Alter, Geschlecht, Krankheiten und ethnische Zugehörigkeit der Personen zu gewinnen, die ihre Fingerabdrücke auf den Objekten hinterlassen haben. In der Archäologie wurden öfters Fingerabdrücke auf Artefakten, hauptsächlich auf Tonmaterial, festgestellt. Nur einige wenige haben diese Funde daktylospisch untersucht. Diese Arbeit besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden die für die Fingerabdruckmethode wichtigsten Fälle in der Archäologie vorgestellt. Es wird dargestellt, welche Aussagemöglichkeiten durch die Untersuchung der Beschaffenheit von Papillarleisten überhaupt möglich sind, und welche Limits dieser Methode gesetzt sind. Im zweiten Teil dieser Arbeit werden die Ergebnisse einer experimentell durchgeführten Testreihe präsentiert, die das Thema „Schrumpfung des Tons“ durch Trocknung und Brand  behandelt. Die meisten Fingerabdrücke in der Archäologie befinden sich auf Tonmaterial. Es ist bekannt, dass sich die Abmessungen des Tons nach Trocknung und Brand verändern. Die generelle Veränderung des Volumens kann für die sich an der Oberfläche befindenden Fingerabdrücke von wenig Bedeutung sein. Daher wurden beim Experiment die Abstandsänderungen der Papillarleisten an der Oberfläche untersucht. Die Resultate wurden in Tabellen und Diagrammen zusammengeführt.

Schlagwörter in Deutsch

Archäologie / Fingerprint / Fingerabdruck / Latentprint / Daktyloskopie / Tonschrumpfung / Schrumpfung der Papillarleisten / Papillarlinien / Fingerabdrücke auf Ton

Abstract in Englisch

Many criminologists, medical scientists and anthropologists have dealt with dactyloscopical research in order to gain insights for their specific field of work. They attempted to interpret dactyloscopic parameters such as papillary pattern, ridge breadth and ridge density in correlation to age, gender, ethnic affiliation, disease etc. Archaeological artifacts, especially clay, often have imprints of finger and palm patterns. This paper consists of two parts. The first part deals with relevant dactyloscopic parameters and examples of latent imprints in archaeological artifacts (clay, bronze, painting, birch pitch) are introduced. The second part contains the results of a test series about the influence of the shrinkage of clay during drying and burning process on the dimensions of papillary ridges on the surface of clay plates. All test values are shown in charts and diagrams with the aim of identifying useful values for the archaeological analysis of papillary ridges.

Schlagwörter in Englisch

archaeology / fingerprint / latent print / daktyloskopy / fingerprints on clay / shrinkage of clay / shrinkage of papillary ridges / papillary ridges / papillary line / papillary line density

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Darvish Zadeh, Ali
Titel: Fingerprints in der Archäologie
Untertitel: Perspektiven und Limits
Umfangsangabe: 104 S. : Ill., graph. Darst.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr: 2012
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Neugebauer-Maresch, Christine
BeurteilerIn: Neugebauer-Maresch, Christine
Klassifikation: 15 Geschichte > 15.19 Vor- und Frühgeschichte
15 Geschichte > 15.15 Archäologie
15 Geschichte > 15.17 Klassische Archäologie
AC-Nummer: AC09357022
Dokumenten-ID: 19835
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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