Universitätsbibliothek Wien

Gender construction and American "Free Folk" music(s)

Spiegel, Maximilian Georg (2012) Gender construction and American "Free Folk" music(s).
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Horak, Roman

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29872.65468.990466-4
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Abstract in Englisch

This exploratory study attempts to locate gender in heterogeneous, dynamic fields of American underground music that are best described by tracing the complex social relations that constitute them. Rhizomatic concepts (Deleuze / Guattari) are combined with Bennett and Peterson’s scene concept (local / trans-local / virtual). As the scenes are constituted on an everyday level and between like-minded friends, they can be discussed in ‘folk’ terms (via Keenan and Valentine). Gender is conceptualized as not essential and as multiply relational (via Scott and Griesebner). Tracing the field of research along narrations collected through qualitative / problem-centered interviews, mostly with musicians, the thesis can be understood as analogous to the concept of ‘minor history’ (Joseph / Kelley). The scenes are discussed in all their heterogeneity and contingency. Over the course of eight sub-chapters, a dense web is constructed that establishes connections between the results of these qualitative interviews’ analysis and further literature. These scenes appear very open and are constituted through friendship and mutual support; there is a fruitful tension between the scenes’ oft-perceived collectivity and their interest in individual creativity. DIY (Do It Yourself)-based creativity is relevant. Gender roles and relations, while rarely consciously questioned in performance, aren’t very rigid. Through some of these musics, gender and authorship are challenged, although rarely explicitly so; instruments’ use is heterogeneous and usually not measured according to rock music’s gendered standards. Nonetheless, at times quasi-archaic patterns and rigidities are encountered. The thesis closes with a plea for (self-)reflection on numerous levels.

Schlagwörter in Englisch

gender / psychedelic music / cultural studies / minor history / rhizome / contingency / underground music / anti-essentialism / music scenes / DIY

Abstract in Deutsch

Diese explorative Studie versucht, Geschlecht in heterogenen, dynamischen Feldern amerikanischer Underground- Musik zu verorten. Diese Szenen lassen sich am besten durch ein Nachziehen der sie konstituierenden sozialen Beziehungen beschreiben. Hierbei werden rhizomatische Konzepte (Deleuze / Guattari) mit Bennett und Petersons Szenenbegriff (lokal / translokal / virtuell) verknüpft. Da diese Szenen auf alltäglicher Ebene und durch gleichgesinnte Freund_innen konstituiert werden, lassen sie sich mithilfe von ‚Folk’-Begriffen (via Keenan und Valentine) besprechen. Geschlecht wird als nicht essentiell und als mehrfach relational konzeptualisiert (via Scott und Griesebner). Die Arbeit zieht das Forschungsfeld anhand von Narrationen aus qualitativen / problemzentrierten Interviews, vor allem mit Musiker_innen, nach. Sie kann als analog zum Konzept der ‚minor history’ (Joseph / Kelley) verstanden werden; die Szenen werden in ihrer Heterogenität und Kontingenz besprochen. In acht Subkapiteln wird ein dichtes, heterogenes Netz geknüpft, das Verbindungen zwischen den Resultaten der Interviewauswertung und weiterer Literatur herstellt. Diese Musikszenen wirken sehr offen, sind konstituiert durch Freundschaften und gegenseitige Unterstützung; zwischen der oft perzipierten Kollektivität dieser Szenen und ihrem Interesse an individueller Kreativität besteht eine fruchtbare Spannung. DIY (Do It Yourself)-basierte Kreativität ist relevant. Geschlechterrollen und -beziehungen sind nicht sehr rigid, wenn auch sie selten bewusst in der musikalischen Praxis in Frage gestellt werden. Durch manche dieser Musiken werden Geschlecht und Autorschaft – wenn auch selten explizit – hinterfragt; die Nutzung von Instrumenten ist heterogen und wird normalerweise nicht anhand geschlechtsbezogener Rockmusikstandards bewertet. Nichtsdestotrotz sind manchmal quasi-archaische Muster und Rigiditäten antreffbar. Die Diplomarbeit schließt mit einem Plädoyer für (selbst-)Reflexion auf verschiedenen Ebenen.

Schlagwörter in Deutsch

Geschlecht / Psychedelische Musik / Cultural Studies / minor history / Rhizom / Kontingenz / Undergroundmusik / Anti-Essentialismus / Musikszenen / DIY

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Spiegel, Maximilian Georg
Titel: Gender construction and American "Free Folk" music(s)
Umfangsangabe: 223 S. : Ill.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publikationsjahr: 2012
Sprache: eng ... Englisch
BetreuerIn: Horak, Roman
BeurteilerIn: Horak, Roman
Klassifikation: 24 Theater, Film, Musik > 24.45 Musiksoziologie
24 Theater, Film, Musik > 24.55 Komponisten, Musiker, Sänger
71 Soziologie > 71.50 Kultursoziologie: Allgemeines
73 Ethnologie, Volkskunde > 73.44 Sexualität, Geschlecht
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
71 Soziologie > 71.31 Geschlechter und ihr Verhalten
AC-Nummer: AC09351687
Dokumenten-ID: 18384
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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