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Nicht-anerkannte- "Staaten" im post-sowjetischen Raum: Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Bergkarabach

Ploier, Sebastian (2011) Nicht-anerkannte- "Staaten" im post-sowjetischen Raum: Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Bergkarabach.
Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Wimmer, Hannes

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29512.26940.354659-6
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Abstract in Deutsch

Auch 20 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion ist die Statusfrage der in dieser Arbeit behandelten Gebiete: Transnistrien (völkerrechtlich Teil der Republik Moldau), Bergkarabach (völkerrechtlich Teil Aserbaidschans), Südossetien und Abchasien (beide völkerrechtlich ein Teil von Georgien) noch immer ungelöst. Ziel ist es, eine Analyse der Entwicklung der staatlichen Strukturen in diesen vier nicht-anerkannten-Staaten darzustellen. Erklärungsansätze für die teils durchaus positive Entwicklung lassen sich nicht nur durch interne Faktoren finden, sondern besonders durch externe Faktoren, wie der Einfluss des Patronagestaats Russland bzw. Armenien in Bergkarabach. Diese Staaten trugen dazu bei, dass sich in diesen Gebieten eine gewisse politische Stabilität entwickeln konnte, der jedoch ein autoritärer Führungsstil zugrunde liegt. Die diversen negativen Auswirkungen der internationalen Isolation zeigen sich nicht nur in den De-facto-Staaten selbst, sondern auch in ihren Metropolitan-Staaten, wodurch das gesamte Entwicklungspotenzial des südlichen Kaukasus beeinträchtigt wird. Bisherige Konfliktlösungsversuche auf internationaler Ebene scheiterten aufgrund der verschiedenen Interessen der politischen Eliten in den De-facto-Staaten und in ihren Metropolitan-Staaten.

Schlagwörter in Deutsch

Transnistrien / Bergkarabach / Südossetien / Abchasien / De-facto-Staaten

Abstract in Englisch

Even twenty years after the downfall of the Soviet Union the political status of the following four areas remains unclear: Transnistria (part of Moldova, according to international law), Nagorno Karabakh (part of Azerbaidjan, according to international law), South Ossetia and Abkhazia (part of Georgia, according to international law). The aim of this diploma thesis is to discuss and analyse the development and progress of the state structure of the four unrecognized states. Apart from internal factors contributing to a positive development in these de-facto-states, there are also crucial external factors, such as the influence of Russian patronage as well as Armenian patronage in Nagorno Karabakh. With the support of these states a certain political stability was enabled, however with an authoritarian leadership. The negative consequences of these internationally isolated states are reflected in the de-facto-states themselves, as well as in their metropolitan states, causing disturbance to the entire Southern Caucasus’ potential for development. Previous attempts to resolve conflict have failed as the political elites on both sides do not share the same interests.

Schlagwörter in Englisch

Transnistria / Nagorno Karabakh / South Ossetia / Abkhazia / de-facto-states

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Ploier, Sebastian
Titel: Nicht-anerkannte- "Staaten" im post-sowjetischen Raum: Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Bergkarabach
Umfangsangabe: 120 S. : Ill.
Institution: Universität Wien
Fakultät: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publikationsjahr: 2011
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Wimmer, Hannes
BeurteilerIn: Wimmer, Hannes
Klassifikation: 89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines
89 Politologie > 89.32 Staatsformen, Regierungsformen
AC-Nummer: AC08894528
Dokumenten-ID: 17161
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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