Universitätsbibliothek Wien

Gesundheit und gesundheitliche Ungleichheit älterer Menschen in Österreich

Lohr, Claudia (2011) Gesundheit und gesundheitliche Ungleichheit älterer Menschen in Österreich.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Sozialwissenschaften
BetreuerIn: Hörl, Josef
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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30338.59807.105362-2
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Abstract in German

Hintergrund: Die Entwicklung der österreichischen Bevölkerung ist durch einen Rückgang der Geburtenrate und durch eine Zunahme der Lebenserwartung gekennzeichnet. Diese beiden Faktoren wirken bei der Alterung einer Gesellschaft mit und führen zukünftig zu einer Abnahme der jüngeren Bevölkerung, während höhere Altersschichten stark ansteigen werden. Fragestellungen: Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die gesundheitliche Situation von ÖsterreicherInnen, die 65 Jahre und älter sind. Ausgehend von einer mehrdimensionalen Gesundheitsdefinition wurde dabei Fragen nach dem Vorhandensein von Multimorbidität, Einschränkungen in alltäglichen Tätigkeiten, Schmerzen und zahlreichen weiteren mit Gesundheit assoziierten Merkmalen nachgegangen. Ferner befassten sich die forschungsleitenden Fragestellungen mit soziodemografischen, sozioökonomischen und alternativen Einflussfaktoren auf den Gesundheitsstatus und mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Gesundheitsvorsorge. Methode: Als methodische Herangehensweise wurde eine quantitative Sekundäranalyse gewählt. Die Grundlage bildete der Datensatz der Österreichischen Gesundheitsbefragung 2006/2007, der zur Beantwortung der Fragestellungen auf Personen ab 65 Jahren reduziert wurde. Ergebnisse: Die Untersuchung zeigte, dass der Gesundheitszustand und die subjektive Gesundheitszufriedenheit grundsätzlich als gut zu bewerten sind. Mehr als die Hälfte aller ÖsterreicherInnen ab 65 Jahren weist eine sehr gute Gesundheit bzw. eine hohe Zufriedenheit mit der eigenen gesundheitlichen Lage auf. Zwischen den Altersgruppen zeigten sich jedoch zum Teil große Unterschiede. In den Analysen konnten auch empirische Befunde für sozioökonomische Einflüsse auf den Gesundheitsstatus sowie auf die Inanspruchnahme von Leistungen der Gesundheitsvorsorge gefunden werden. Es ist anzunehmen, dass sich gesundheitliche Deprivation über einen niedrigen sozioökonomischen Status manifestiert. Personen mit einem niedrigen Status sind etwa doppelt so häufig gesundheitlich benachteiligt als jene, die einen hohen sozioökonomischen Status aufweisen. Schlussfolgerung: Aus den Ergebnissen geht die Notwendigkeit hervor, sich vermehrt mit Fragestellungen der gesundheitlichen Ungleichheit zu befassen sowie geeignete Umgangswege zu finden und zu implementieren.

Schlagwörter in Deutsch

Gesundheitszustand im Alter / Gesundheitsvorsorge im Alter / Gesundheitliche Ungleichheit im Alter

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Lohr, Claudia
Title: Gesundheit und gesundheitliche Ungleichheit älterer Menschen in Österreich
Umfangsangabe: 131 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Sozialwissenschaften
Publication year: 2011
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Hörl, Josef
Assessor: Hörl, Josef
Classification: 71 Soziologie > 71.36 Alterssoziologie
AC Number: AC08560188
Item ID: 15309
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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