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Der Feuilletonroman im „Neuen Wiener Tagblatt“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

 Rindt, Bernhard (2001) Der Feuilletonroman im „Neuen Wiener Tagblatt“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Diplomarbeit, Universität Wien. Geistes- und Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Kriegleder, Wynfrid

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Dokumentenart:Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorInnen:Rindt, Bernhard
Titel:Der Feuilletonroman im „Neuen Wiener Tagblatt“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Untertitel:eine Analyse anhand ausgewählter Texte
Umfangsangabe:108 Bl.
Institution:Universität Wien
Fakultät:Geistes- und Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr:2001
Klassifikation:18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.10 Deutsche Literatur
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.81 Epik, Prosa
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.71 Literaturgeschichte
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.91 Literatursoziologie
Schlagwörter in Deutsch:Feuilletonroman / Wien
Abstract in Deutsch:Die Arbeit widmet sich einem in der Literaturwissenschaft vernachlässigten Genre – dem Feuilletonroman. Untersucht wird das 1867 gegründete „Neue Wiener Tagblatt“, von dessen 1867 bis 1892 erschienenen etwa 80 Romanen fünf Texte ausgewählt werden: der allererste dort veröffentlichte Roman, der noch im Vorgänger des Periodikums begonnene, im NWT abgeschlossene anonyme, von Theodor Scheibe stammende Gaunerkönig, ein weiterer Roman Scheibes, die 1881 erschienen Mädchen von Sacré Coeur, Anton Langers 1868 gedruckter Kaiser Josef und der Galgenpater, Hermine Frankensteins Tochter des Vagabunden (1868) sowie, als Nachzügler, Ludwig Helds Die Gezeichneten von 1890. Die Romane werden unter Zuhilfenahme vorgegebener Kategorien von Norbert Bachleitner, Volker Klotz, Volker Neuhaus und Peter Nusser analysiert. Einem Forschungsbericht folgen Überlegungen zum Genre „Feuilletonroman“ (in Anlehnung an Bachleitner nach seiner Publikationsform definiert), ein historischer Abriss zum „Neuen Wiener Tagblatt“ und eine Synopse der handlungsreichen Romane. Die Detailanalyse behandelt vier Fragen: die gattungsmäßige Zugehörigkeit der untersuchten Romane (verwendet wird der von Neuhaus für die Werke John Retcliffes geprägte Terminus „Sensationsromane“), die Besonderheiten der dargestellten Orte (Dominanz einer an Sue orientierten Wien-Darstellung), die politischen Prinzipien (ein antiklerikaler bürgerlicher Liberalismus, der sich vor allem an der josephinischen Epoche orientiert und mittels Verschwörungstheorien die unheimlichen Modernisierungstendenzen zu erklären sucht) sowie erzähltechnische Aspekte, wobei es vor allem um die Frage geht, ob die Feuilletonromane das Gutzkowsche Prinzip vom Roman des Nebeneinander fortführen und inwiefern die Erscheinungsweise eine Fortsetzungsstruktur („cliffhanger“ am Kapitelende) nach sich gezogen habe.
Sprache:Deutsch
BetreuerIn:Kriegleder, Wynfrid
1. BeurteilerIn:Kriegleder, Wynfrid
Approbationsdatum:Dezember 2002
PDF-Layout:Ident mit Druckausgabe der Hochschulschrift
AC-Nummer:AC03332337
Dokumenten-ID:153
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