Universitätsbibliothek Wien

Sterben im Leben und Leben im Sterben

Dlugos, Slavomir (2011) Sterben im Leben und Leben im Sterben.
Dissertation, University of Vienna. Katholisch-Theologische Fakultät
BetreuerIn: Virt, Günter
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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29859.86287.549770-9

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Abstract in German

Das zentrale Thema der vorliegenden Arbeit ist das Phänomen des menschlichen Sterbens, das aus existenzialethischer Perspektive untersucht wurde. Den Anstoß zur theologisch-ethischen Untersuchung gab ein in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Concilium verfasster Artikel von Gisbert Greshake, in dem er zu dem Schluss kommt, dass das menschliche Sterben in der Theologie wenig Beachtung findet und daher eine Theologie des Sterbens ein wichtiges Desiderat weiterer theologischer Arbeit bleibt. Fast vier Jahrzehnte nach dieser Veröffentlichung hat sich die Situation nur sehr wenig verändert. Moraltheologen haben sich zwar mit den normativen Fragen des medizinischen Handelns am Ende des Lebens auseinandergesetzt, die Frage nach dem Sterbeprozess selbst und seiner Auswirkung auf die menschliche Existenz wurde dabei aber nur selten berücksichtigt. Bei der Dominanz der modernen Hightech-Medizin entsteht die Gefahr, das Sterben ausschließlich als ein rein biologisches und medizinisches Ereignis zu sehen. Dieses enge Verständnis wird für die theologische Ethik zu einer Herausforderung, die existenzielle Lage des sterbenden Menschen ernst zu nehmen und das Existenzielle in das Theologische zu integrieren. Die Charakterisierung des gesellschaftlichen Umgangs mit dem Sterben im Wandel der Zeit (erster Teil) wie auch die Darstellung des individuellen Sterbens anhand von Sterbetagebüchern (zweiter Teil) und die Spurensuche nach existenziellen Antworten in der Psychologie, Philosophie und der Theologie (dritter Teil) führen zu einer Thematisierung der Elemente einer Theologie des Sterbens, die auch dem Existenziellen gerecht werden möchte (vierter Teil). Aus existenzialethischer Perspektive ist besonders die Kategorie der menschlichen Bezogenheit von Bedeutung. Sie findet in Form von vielen Beziehungen während des ganzen Lebens ihren Ausdruck und hat aus theologischer Sicht ihren Ursprung in Gott, der in sich selbst Beziehung ist.

Schlagwörter in Deutsch

Sterben / Sterbeprozess / Tod / Erfahrung / Philosophie der Existenz / Sterbetagebücher / Bezogenheit / Beziehung / Ars Moriendi / Hospiz / Palliative Care / Palliative Sedierung / Angst / Hoffnung / Leiden

Item Type: Hochschulschrift (Dissertation)
Author: Dlugos, Slavomir
Title: Sterben im Leben und Leben im Sterben
Subtitle: existenzialethischer Zugang zum Sterbeprozess
Umfangsangabe: 305 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Katholisch-Theologische Fakultät
Publication year: 2011
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Virt, Günter
Assessor: Virt, Günter
2. Assessor: Schnabl, Christa
Classification: 11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.62 Christliche Ethik
AC Number: AC08764009
Item ID: 14121
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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